Performance Autor: Anna 25.06.2021

Google Ads Bilder – das visuelle Anzeigenformat gekonnt nutzen

Früher drehte sich die Welt von Google AdWords um Keywords. Schlüsselbegriffe waren das A und O für die Suchmaschine. Stillstand kennt man bei Google jedoch nicht und so können wir uns über regelmäßige Entwicklungen freuen, wie vor rund zwei Jahre. Im Jahr 2018 folgte nicht nur die Namensänderung in Google Ads, sondern es wurde zeitgleich ein neuer Leitfaden für Bildmaterial herausgebracht. Mit der Streichung von „Words“ zeigte Google klar, wohin der Trend geht. Online-Werbung bezieht sich schon längst nicht mehr nur auf Text, sondern umfasst weitere Medien wie Bild, Audio und Video. Vor allem Google Ads Bilder gewinnen immer mehr an Bedeutung für effektive Kampagnen. Wir haben uns in diesem Beitrag mit dem Thema Google Ads Bilder näher beschäftigt.

Warum sind Google Ads mit Bild so wichtig?

Jeder hat es schon einmal erlebt: Wir sehen ein Bild und sind total fasziniert. Ein anderes Mal werden wir an etwas erinnert oder werden auf einmal ganz traurig. Visuelle Eindrücke wecken Emotionen, Wünsche, Träume oder erinnern uns an selbst gemachte Erfahrungen. Wir verarbeiten den Sinnesreiz über unsere Augen. In der Werbekommunikation haben Bilder den Vorteil, dass wir diese schneller erfassen und eine emotionale Bedeutung geben. Das ist bei reinen Texten nicht der Fall.

Dieser Vorteil hat sich auch im Online-Marketing etabliert und so bieten Werbeformate bei Google Ads die Möglichkeit, bei Anzeigen Google Ads Bilder zu nutzen. Bisher hatte man als Werbetreibender die Auswahl Google Ads als klassische Anzeigen mit Bildern zu versehen, Shopping-Anzeigen zu gestalten und die responsiven Displayanzeigen zu nutzen. Erweitert wurden die Optionen nun um Formate wie Showcase-Shopping-Anzeigen, die Discovery-Anzeigen, Galerieanzeigen und lokale Anzeigen.

Google Ads Bilder bietet daher eine ideale Möglichkeit, Reichweite aufzubauen, Neukunden zu generieren, Zielgruppen gezielter anzusprechen, das Image der Marke zu steigern und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erhöhen. Klingt bildlich gesprochen doch nach einem ganzen Blumenstrauß an innovativen Ideen, um Anzeigen und Kampagnen dank Google Ads Bilder effizient zu optimieren. Schauen wir uns nachfolgend an, was es bei Google Ads Bilder zu beachten gibt.

Die Gestaltung der Google Ads Bilder

Je nachdem, welches Anzeigenformat man nutzen möchte, müssen die Google Ads Bilder verschiedene Anforderungen
erfüllen. Im Idealfall gestaltet man Google Ads Bilder direkt so, dass diese für unterschiedliche Formate genutzt werden können. Nachfolgend haben wir dazu eine kleine Übersicht zusammengestellt.

Folgende Punkte können dabei helfen, die Google Ads Bilder grundsätzlich zu optimieren:

  • Setzen Sie keine Rahmen.
  • Vermeiden Sie unscharfe Google Ads Bilder.
  • Fügen Sie keine Elemente in die Google Ads Bilder ein.
  • Erstellen Sie immer unterschiedliche Formate (Quer/Hoch).
  • Achten Sie auf eine hohe Auflösung von mindestens 600 x 314 oder 314 × 314.
  • Überschreiten Sie nicht die Bildgröße von 5 MB.
  • Die Google Ads Bilder sollten zu den Inhalten der Anzeigen passen.
  • Generell sollte die Google Ads Bilder immer die gesamte Fläche einnehmen.
  • Wasserzeichen oder Thumbnails sollten nicht genutzt werden.
  • Sie können 20 % der Bildfläche für einen Text verwenden.
  • Der Text sollte in jedem Fall leserlich sein.
  • Effekte sind nicht erwünscht.

Achten Sie zudem darauf, dass die Google Ads Bilder Emotionen wecken. Das ist vor allem bei Discovery-Anzeigen oder Showcase-Shopping-Anzeigen wichtig. So ist es dank Google Ads Bilder möglich, Stimmungen zu transportieren, die sich in Einklang mit der Google Ads Anzeige zeigen. Greifen Sie daher zu visuellen Hinguckern, die weit mehr als nur das Produkt zeigen. Visualisieren Sie, was der Kunde mit dem Produkt erleben kann, wie er sich dabei fühlt und was es für einen Mehrwert bietet. Denken Sie immer daran, dass wir Kaufentscheidungen nicht rational, sondern aus der Emotion heraus treffen.

Die neuen Anzeigenformate der Google Ads Bilder

Heute werden Google Ads Bilder neben den Suchergebnissen auch im Displaynetzwerk von Google als Google Display Ads ausgespielt. Darunter sind z. B. Gmail, YouTube und der Discover Feed. Damit hat sich die Reichweite der Google Ads beträchtlich erhöht, was das Anzeigenformat und Google Ads Bilder zusätzlich besonders attraktiv macht. Schauen wir uns einmal die unterschiedlichen Möglichkeiten an, die Sie durch Google Ads Bilder haben.

Displayanzeigen

Die Bildanzeigen oder auch Image-Anzeigen gehören zu den bisher bekannten Anzeigentypen und haben sich im Laufe der Jahre bei Kampagnen bewährt.

Displayanzeigen setzen sich aus

einem kurzen Text,
einem Bild,
dem Logo
und einem Call-to-Action

zusammen. Dabei können Sie den Vorteil nutzen, die gesamte Anzeige als ein kompaktes Bild hochzuladen. Das ganze Element kann animiert oder statisch hochgeladen werden. Sie können auf GIF, JPG und PNG zurückgreifen und sollten die maximale Größe von 150 KB beachten. Erstellen Sie zudem verschiedene Größen und Formate der Google Ads Bilder.

Displayanzeigen bieten den Vorteil, dass die Anzeigen genauso erscheinen, wie man diese gestaltet hat und damit einen hohen Wiedererkennungswert in Bezug zur Marke schaffen. Dennoch sollte man den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen, denn minderwertige Qualität wird nicht zum Erfolg führen. Wir bei Suchhelden haben z. B. in unserer Kreativabteilung professionelle Google Ads Bilder Gestalter, die dafür sorgen, dass Bildanzeigenformate zu einem echten Hingucker werden.

Responsive Displayanzeigen

Möchten Sie responsive Displayanzeigen erstellen, benötigen Sie nicht nur die Texte, sondern auch Bilder für die Ads, den Namen des Unternehmens oder der Marke sowie das Logo. Der Call-to-Action wird über eine Auswahl hinzugefügt. Ebenso ist eine Farbeinstellung möglich. Die Google Ads Bilder und ihre Anzeigen werden entsprechend der Umgebung automatisch angepasst. Gleiches gilt für die Größe der Elemente. Damit bleibt der Arbeitsaufwand gering. Um die Anzeigen mit geeignetem Material für die Google Ads Bilder auszustatten, sind alle gängigen Bildplattformen nutzbar. Empfehlenswert sind zum Beispiel Fotolia oder iStock. Bei Pixabay können Sie die Bilder sogar nutzen, ohne eine Lizenz erwerben zu müssen. Um den Wiedererkennungswert der Google Ads Bilder zu steigern, sind eigene Motive jedoch die beste Wahl. Wir übernehmen gerne die Erstellung Ihrer professionellen Fotos im Rahmen unserer Web-Leistungen.

Ein weiterer Vorteil der responsiven Displayanzeigen: Sie benötigen nur die Bild-Formate quadratisch (Seitenverhältnis 1,91:1, Auflösung mind. 600 × 314 Pixel) und rechteckig (Seitenverhältnis 1:1, Auflösung mind. 300 × 300 Pixel). Texte sollten bei diesem Anzeigenformat nicht im Bild selbst eingebaut werden. Sobald ein Zuschnitt von Google erfolgt, sind womöglich wichtige Informationen nicht mehr vollständig lesbar.

Wofür eignen sich responsive Displayanzeigen am besten?

Die Formate für Google Ads Bilder eignen sich vor allem für Displaykampagnen sowie beim Remarketing. Sie lassen sich einfach und schnell erstellen, auch ohne fachliches Know-how, wobei wir immer zu bedenken geben, dass gerade dann Wert auf einen professionellen Anzeigenoutput gelegt werden sollte. Das Zusammenspiel der Elemente ist zudem nicht frei wählbar. Das sollte man bei Google Ads Bilder bedenken. Wer also mehr Leistung und eine bessere Performance für Google Ads Bilder erwartet, sollte einen Blick auf die nachfolgenden Bildanzeigen werfen.

Discovery-Anzeigen

Discovery-Anzeigen sind eine gute Möglichkeit, um mit Google Ads Bilder nicht nur in den Suchergebnissen selbst, sondern auch in den Partnernetzwerken wie Gmail, YouTube und im Discover-Feed Aufmerksamkeit zu erzielen. Zusätzlich zu den gängigen Discovery-Anzeigen, für die man getrost auf das Bildmaterial der responsiven Displayanzeigen zurückgreifen kann, besteht die Möglichkeit, auch das Discovery-Karussell für Google Ads Bilder zu nutzen. Maximal 10 Karten können diesem hinzugefügt werden, wobei jede Karte aus einem Bild im Hoch- und einem im Querformat besteht. Nutzer haben dabei die Gelegenheit, zwischen den unterschiedlichen Bildelementen zu switchen und für jede Karte kann eine eigene Landingpage hinterlegt werden. Dafür muss eine Discovery-Kampagne erstellt werden.

Was ist das Besondere an Discovery-Anzeigen?

Discovery-Anzeigen werden dann ausgespielt, wenn der User gerade neue Inhalte sucht und grundsätzlich empfänglich für Werbeanzeigen ist. So lassen sich diese genau im richtigen Moment ansprechen. Dabei sollten Sie vor allem auf Bilder setzen, die den Betrachter emotional berühren. So empfinden diese die Anzeige nicht als störend, wie das bei reinen Produktanzeigen der Fall wäre.

Showcase-Shopping-Anzeigen

Das nächste Ads Bildformat sind die sogenannten Showcase-Shopping-Anzeigen, eine Marketingmöglichkeit in Google Shopping. Hier wird statt eines prominenten Produkts eine Gruppe mehrerer ähnlicher Artikel angezeigt. Die Google Ads mit den Produktbildern leisten vor allem dann gute Dienste, wenn Waren und Marken wirkungsvoll präsentiert werden sollen. Da sie in den Suchergebnissen viel Platz einnehmen, sind sie sehr dominant und werden vorwiegend bei generischen Suchanfragen ausgespielt, also dann, wenn der Suchende generell noch sehr unentschlossen ist. Mit der Auswahl durch die Google Ads Bilder bekommt der User mehr Auswahlmöglichkeiten geboten, was die Kaufwahrscheinlichkeit steigert. Insbesondere Neukunde können mit Showcase-Shopping-Anzeigen ideal angesprochen werden.

Sie entscheiden dabei selbst, welche Artikel Sie in den Showcase-Shopping-Anzeigen als Google Ads Bilder platzieren wollen. Wichtig ist, dass die beworbenen Produkte thematisch zusammenpassen. Spezifizieren Sie sich auf eine Marke oder eine bestimmte Art von Ware. Anzeigentext, Landingpage und Kopfzeilenbild sollten immer die Bedürfnisse des Users bei der Suchanfrage erfüllen. Das Format der Kopfzeilenbilder ist quadratisch und orientiert sich von der Größe her an den responsiven Displayanzeigen.

Für wen eignen sich Showcase-Shopping-Anzeigen?

Das Anzeigenformat erhöht vor allem dann die Kaufwahrscheinlichkeit, wenn der User eher nach allgemeinen Begriffen sucht und bieten diesen durch die Auswahl eine attraktive Entscheidungshilfe. Mittelgroße bis große Shops profitieren von Google Ads Bilder und sichern sich damit einen prominenten Platz bei Anfragen.

Lokale Anzeigen

Stationäre Unternehmen sollten sich näher mit den lokalen Anzeigen beschäftigen. Diese bieten eine lukrative Möglichkeit, Gäste mit Online-Marketing gezielt anzusprechen und damit die Besucherzahl zu erhöhen. Hier haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Anzeigeformaten. Alle werden zudem neben der Google-Suche auch bei Google Maps, YouTube oder Gmail ausgespielt. Die Google Ads Bilder sollten im Querformat mit einer Auflösung von 314 x 314 Pixel hochgeladen werden, nachdem eine eigene Kampagne angelegt wurde. Gerne helfen wir Ihnen dabei weiter. Mit den lokalen Anzeigen haben Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, die Reichweite zu steigern und den Besucher via Klick auf die Anzeige direkt über die Wegbeschreibung zum Standort führen zu lassen. Sobald eine Interaktion stattfindet, wertet Google dies als „Besuch“ und erfasst die Daten im Analysetool.

Haben Sie mehrere Standorte, können Sie alle bewerben oder diese in einer Standortgruppe zusammenfassen. Dies bietet sich an, wenn eine Filiale eine Aktion bewerben möchte, die in einer anderen nicht stattfindet. Hierfür erstellen Sie pro Bild Ad eine eigene Kampagne.

Galerieanzeigen (Beta)

Bei Google geht es natürlich munter weiter und so teste die Suchmaschine seit letztem Sommer die Galerieanzeigen. Derzeit ist es noch nicht für alle Konten zugänglich. Die Gallery Ads werden in den Ergebnissen der mobilen Suche an oberster Position angezeigt. Sie beinhalten drei Anzeigentitel mit je 30 Zeichen, vier bis maximal acht Bildern und die URL mit zwei Erweiterungen des Anzeigen-Pfads um je 15 Zeichen. Die Auswahlmöglichkeit des Anzeigentyps finden Sie unter den Suchkampagnen in Ihrem Konto. Geeignet sind die Google Ads Bilder für die Ausspielung auf dem Smartphone, wenn Sie Ihre Kunden mit Storytelling überzeugen wollen. Achten Sie insbesondere auf die Reihenfolge der Google Ads Bilder, die statisch bleibt. Aktuell bleibt die Entwicklung des neuen Anzeigenformates noch abzuwarten. Derzeit haben Sie keine hohen Quoten bei der Ausspielung. Es kann sein, dass Google die Bilder Ads wieder verwirft.

Fazit: Google Ads Bilder lohnt sich

Die Bildanzeigen bei Google sind in jedem Fall eine Investition wert, denn Sie sprechen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Usern direkt an. Je nach Branche eignen sich die unterschiedlichen Formate gut oder weniger gut. Gerne analysieren wir Ihr Potenzial hinsichtlich der Möglichkeiten. Während lokale Anzeigen nur dann Sinn ergeben, wenn Sie ein stationäres Geschäft betreiben, können Showcase-Shopping-Anzeigen Online-Shops einen großen Mehrwert liefern. Möchte Sie derzeit Neukunden gewinnen, empfehlen wir Ihnen die Discovery-Anzeigen. Lassen Sie uns zusammen Ihre wirkungsvollsten Google Ads Bilder Kampagnen planen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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