Seller Central Amazon

Einen eigenen Onlineshop aufzubauen und zu betreuen geht mit viel Aufwand und finanziellen Ressourcen einher. Daher gibt es attraktive Möglichkeiten, die eigenen Produkte über Dritte zu verkaufen. Über Seller Central Amazon können Händler mit vergleichsweise geringem Aufwand verkaufen und profitieren von einer Vielzahl an Vorteilen durch Amazon. Welche Vorteile das sind und was man unter Seller Central überhaupt versteht, klärt dieser Artikel.

Was ist Seller Central Amazon?

Das Seller Central von Amazon ist eine Verkaufsplattform, welche vom US-Giganten Amazon zur Verfügung gestellt wird. Es bietet jedem die Möglichkeit, Produkte zum Verkauf anzubieten: Die einzige Anforderung ist eine kostenlose Registrierung. Sogenannte third-party sellers, zu Deutsch: „dritte Personen“, können Amazon als eine Art Marktplatz verwenden, damit sie dort ihre Produkte listen lassen und verkaufen können.

Dabei können Verkäufer bestimmen, ob sie europaweit oder nur in ihrem eigenen Land verkaufen möchten. Entscheidet man sich dabei für einen europaweiten Verkauf der eigenen Produkte, so muss man nicht unbedingt über umfassende Fremdsprachkenntnisse verfügen. Da die großen Marktplätze in Europa in der jeweiligen Landessprache realisiert werden, ist ein europaweiter Handel selbst für kleine Händler möglich. Wer über Seller Central Amazon seine Produkte verkaufen möchte, sollte in jedem Fall eine einfache Kurzbeschreibung hinterlegen. Dabei erfolgt das Listing der Produkte entweder über die Tools, die Amazon zur Verfügung stellt, oder man nimmt das Ganze selbst in die Hand.

Wie sieht es mit dem eigentlichen Verkauf aus, wenn sich Kunden auf Amazon zum Kauf entschieden haben? Sowohl die Lagerung als auch die Lieferung übernimmt Amazon. Zudem wird die Zahlung über Amazon abgewickelt. Das gibt dem Verkäufer die Gewissheit, dass seine angebotene Ware auch wirklich bezahlt wird. Der Käufer wählt also die gewünschte Zahlungsmöglichkeit, die Amazon bereitstellt, und der Geldeingang wird automatisch an die Bankverbindung weitergeleitet, die der Verkäufer angegeben hat.

Seller Central Amazon ist daher ein Verkäuferkonto, das eine Art Cockpit für Amazon FBA Geschäfte darstellt. Unter Amazon FBA versteht man das Fulfillment by Amazon, welches ermöglicht, dass Außenstehende Amazon als Verkaufsplattform nutzen können. Das Seller Central bietet Händlern die Möglichkeit, den Lagerbestand zu managen, Marketing-Kampagnen zu erstellen und vieles mehr.

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Was ist Amazon FBA?

FBA steht für Fulfillment by Amazon und bedeutet, dass Händler nicht nur ihre Produkte auf dem Markplatz platzieren lassen können, sondern dass man sich selbst gar nicht mehr um Lagerung, Verpackung und Versand der Ware kümmern muss. Händler sparen sich dadurch Zeit, die sie für andere Aufgaben effektiver einsetzen können: zum Beispiel Marketing oder Produktentwicklung.

Dadurch entsteht auch für den Kunden ein großer Vorteil, da dieser vom kostenlosen Prime-Versand sowie vom Kundensupport von Amazon profitiert. Außerdem ermöglicht FBA, dass Amazon eine noch größere Produktpalette anbieten kann.

Zunächst sendet der Händler seinen Lagerbestand an Amazon, damit dieser von dort aus vertrieben werden kann. Amazon lagert die Produkte, damit sie schnell abrufbar sind und versendet werden können, sobald ein Kunde diese über Amazon bestellt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Prime-Lieferbedingungen auch für Produkte eingehalten werden, die nicht direkt von Amazon, sondern Seller Central-Händler verkauft werden.

Seller Central Amazon

Seller Central Amazon – Schritt für Schritt

Nach der Registrierung im Seller Central Amazon gilt es ein paar Grundeinstellungen vorzunehmen, welche zunächst oberste Priorität haben. Denn wenn man diese Einstellungen nicht vornimmt oder überprüft, kann Amazon das Verkäuferkonto nicht freischalten und es kann im schlimmsten Fall zu einer Abmahnung seitens Amazon kommen. Was ist zu tun?

1 Die Identität überprüfen

Natürlich möchte Amazon sichergehen, dass sich hinter den Anmeldedaten auch die Person verbirgt, die angegeben ist. Dafür ist es notwendig, ein Foto vom eigenen Ausweis hochzuladen, auf dem alles gut sichtbar ist. Direkt im Seller Central Amazon gibt es eine Seite, auf der dieses Foto hochgeladen werden kann.

Meist fordert Amazon neue Händler direkt nach der Registrierung im Seller Central Amazon dazu auf. Falls dies aber nicht der Fall sein sollte, kommt man über diesen Klickpfad zu der entsprechenden Seite:

Seller Central >> Einstellungen >> Informationen zum Verkäuferkonto >> Identitätsdaten

2 Amazon Seller Central Login und Verifizierung

Wer über das Seller Central Amazon verkauft, sollte unbedingt die Zwei-Schritt-Verifizierung von Amazon in Anspruch nehmen. Dadurch bekommt man bei jeder Anmeldung einen Verifizierungscode auf das Smartphone geschickt, ohne dem kein Zugriff möglich ist. Der Händler selbst kann entscheiden, ob er den Code per SMS oder über eine Authentifizierungs-App bekommen möchte.

Diese Verifizierung lässt sich über folgenden Klickpfad einfach aktivieren:

Amazon Seller Central Login >> Einstellungen >> Anmeldeeinstellungen >> Einstellungen für die Zwei-Schritt-Verifizierung >> aktivieren

Doch warum ist die Zwei-Schritt-Verifizierung überhaupt so wichtig? Viele Menschen nutzen für verschiedene Konten ein und dasselbe Passwort. Was ihnen als praktisch erscheint, reduziert die Sicherheit all dieser Konten allerdings auf ein Minimum.

Während es bei privaten Konten meist zwar unangenehm, aber gar nicht so dramatisch ist, wenn es gehackt wird, kann ein Hacker-Angriff auf das Seller Central Amazon-Konto schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Hacker sind nämlich meist nicht auf das Geld aus, sondern erstellen über den gehackten Zugang eigene Listings, mit denen sie Geld verdienen. Die Folge für den Betroffenen kann von einer Sperre durch Amazon bis hin zu Strafanzeigen sein.

Seller Central Amazon - Alles, was Sie wissen sollten!
Seller Central Amazon - SEO

3 Hinterlegen der Steuerbescheinigung

Mit einer Steuerbescheinigung wird bewiesen, dass man als Verkäufer seine Steuern ordnungsgemäß bezahlt und dass man steuerlich registriert ist. Bereits seit 2019 ist es Pflicht, diese hochzuladen, um Steuerhinterziehung und Betrug vorzubeugen.

Als Upload eignet sich sowohl ein Scan als auch ein Foto der Bescheinigung. Über folgenden Klickpfad lässt sie sich schnell und einfach hochladen:

Seller Central >> Einstellungen >> Steuereinstellungen >> Überprüfung der USt.

4 Die AGB des Verkäuferkontos

Selbst wenn man eigene Produkte über Dritte – in diesem Fall Amazon – verkauft, ist man laut den AGB dazu verpflichtet, eine Datenschutzerklärung, eine Widerrufsbelehrung sowie ein Impressum anzugeben. Allerdings ist dies heutzutage spielend leicht: Es gibt bereits Anbieter, die vorgefertigte Rechtstexte für Marktplätze wie Amazon erstellen. Daher ist kein teurer Gang zum Anwalt notwendig.

Doch aufgepasst: Es geht nicht, sich eine Datenschutzerklärung oder ein Impressum von einem anderen Anbieter zu „klauen“. Diese sind immer abgestimmt auf den jeweiligen Händler, weshalb es wichtig ist, diese individuell für den eigenen Verkauf schreiben zu lassen. Die Daten lassen sich unter folgendem Klickpfad hinterlegen:

Seller Central >> Einstellungen >> Ihre Informationen und Richtlinien
 

Wie funktioniert Seller Central Amazon?

Was mit Seller Central Amazon möglich ist und wie man sich kostenlos registriert, haben wir bereits geklärt. Bleibt nur die Frage offen, wie das Seller Central bezüglich des Versands, Zahlungen und generell den Käufen durch Kunden funktioniert.

So funktioniert die Zahlung

Bereits bei der Erstellung des Kontos gibt der Verkäufer seine Zahlungsdaten an. Mehr ist tatsächlich nicht zu beachten, denn Amazon leitet die Zahlungseingänge der Käufer direkt zum Verkäufer weiter. Allerdings haben Verkäufer die Möglichkeit, falls sie eine Kreditkarte angeben, mehr Bonuspunkte durch Transaktionen zu sammeln.

Verkäufer können die Werbekosten, die ihnen durch Amazon entstehen, entweder direkt mit den Umsätzen verrechnen oder separat abrechnen lassen.

Wer sich für die zweite Variante entscheidet, verzeichnet einen höheren Cashflow und kann damit mehr Bonuspunkte von seinem Kreditkartenanbieter erhalten.

Nehmen wir an, ein Verkäufer hat in der Woche 100€ Werbekosten. Verrechnet man diese Kosten nun direkt über den erzielten Umsatz, ist der Auszahlungsbetrag wöchentlich um 100 € geringer. Wer nun die Werbekosten über eine Kreditkarte abrechnen lässt, erhält diese 100 € auf das Konto und zahlt nur einmal monatlich 400 € für Werbung.

So funktioniert der Versand

Im Seller Central können Verkäufer unter dem Punkt „Versand durch Amazon“ einige Einstellungen vornehmen, um den Versand zu optimieren. Wer nur im Inland verkaufen möchte, sollte hier PAN-EU Versand sowie die Lagerung in anderen Ländern deaktivieren. Falls Amazon die Produkte nämlich im Ausland lagert und verkauft, wird der Verkäufer in den entsprechenden Ländern automatisch steuerpflichtig. Wer mit Seller Central Amazon also erst beginnt, sollte sich hier unbedingt ausschließlich auf das Inland konzentrieren und kann sich auch danach noch entsprechend erweitern.

Wichtig sind außerdem die sogenannten Aufbereitungseinstellungen. Verkäufer sollten hier den Punkt „Nicht verkaufbare Kundenrücksendungen aufbereiten“ aktivieren. Andernfalls werden Produkte, die vom Kunden retourniert und gegebenenfalls eine beschädigte oder verschmutze Verpackung haben, komplett vernichtet oder an den Verkäufer zurückgeschickt.

Sind allerdings nicht nur die Verpackungen, sondern auch die Produkte bei einer Retoure beschädigt, sodass eine Aufbereitung nicht mehr möglich ist, dann tritt die Remission in Kraft, wenn sie aktiviert ist. Dies bedeutet, dass solche Produkte entweder an den Verkäufer zurückgeschickt werden oder dass Amazon sie vernichtet bzw. spendet.

Eine Remission kann man über ein Formular im Seller Central automatisieren, damit man nicht für jedes Produkt manuell Einstellungen vornehmen muss. Dabei lässt sich außerdem einstellen, ob man eine Rücksendung wünscht oder ob Amazon Produkte entsorgen oder spenden darf.

Verkaufsplattform Seller Central Amazon

So funktioniert die Registrierung von Marken

Wer eine registrierte Marke verkauft, muss diese zusätzlich bei Amazon registrieren. Dadurch ist die Erstellung eines Listings wesentlich einfacher, der Verkäufer erhält zudem ein breiteres Spektrum an Werbeoptionen und profitiert von Amazon Vine und Markenschutz.

So funktioniert der Verkauf von Produkten

Hat man als Verkäufer einen aktivierten Account, in dem alle Einstellung bezüglich Zahlungen, Marke und Versand vorgenommen wurden, geht es an den eigentlichen Verkauf der Produkte. Wir zeigen Verkäufern Schritt für Schritt, wie sie Produkte über Seller Central Amazon verkaufen können.

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1 Produkte hinzufügen

Damit sich Produkte verkaufen lassen, müssen diese zunächst hinzugefügt werden. Verkäufer gehen hierzu auf den Menüpunkt „Lagerbestand“ und wählen schließlich den Button „Produkt hinzufügen“. Wenn es sich um ein Produkt handelt, das noch nicht auf Amazon verkauft wird, wählt man den Punkt „Ich bin dabei ein Produkt anzulegen, das nicht auf Amazon verkauft wird.“

Nach der Auswahl einer passenden Kategorie beginnt man mit der Erstellung eines Listings. Ein Listing besteht aus den Elementen, die der Kunde sieht, wenn er auf ein Produkt klickt. Damit Verkäufer ihren Kunden das bestmöglich Kauferlebnis bieten können, sind einige wichtige Faktoren ausschlaggebend:

  • Produkttitel
  • Produktfotos
  • Bullet Points
  • Beschreibung

Eine Besonderheit ist bei der Erstellung eines Listings allerdings zu beachten: Manche Kategorien haben eine Verkaufsbeschränkung. Dazu zählen beispielsweise Drogerie-Artikel, Schmuck, Messer, persönliche Schutzausrüstung oder auch Spielzeuge während der Weihnachtssaison. Wer in einer der genannten Kategorien Produkte verkaufen möchte, muss als Verkäufer über Amazon eine Freischaltung beantragen.

2 Bestellungen verwalten

Der Umsatz vom aktuellen Tag und von den Tagen davor wird Verkäufern immer auf der Startseite des Seller Central Amazon angezeigt. Allerdings ist hier der Abzug von Umsatzsteuer, Verkaufsgebühren und Werbungskosten nicht miteinkalkuliert. Auch Retouren und der Einkaufspreis werden nicht berücksichtigt, wodurch man als Verkäufer nur den Überblick über den Umsatz, nicht aber über den tatsächlichen Gewinn hat.

Daher eignen sich bestimmte Tools wie beispielsweise das Sellerboard, um die Bestellungen besser zu verwalten. Es zeigt die Verkäufe in Echtzeit an und lässt alle Nebenkosten sowie den Einkaufspreis in die Berechnungen einfließen. Da das Tool über eine direkte Schnittstelle mit Amazon verbunden ist, ist es nicht notwendig, dass man komplexe Einstellungen vornimmt.

Wer kein Tool nutzen möchte, kann einzelne Bestellungen über das Seller Central einsehen. Verkäufer finden hier eine Liste mit allen Bestellungen und Bestelldetails, zu denen Adresse und Bestellnummer gehören. Über folgenden Klickpfad gelangt man zu dieser Übersicht:

Seller Central >> Bestellungen >> Bestellungen verwalten >> Versand durch Amazon Bestellungen anzeigen

3 Rechnungen verschicken

Wer Produkte verkauft, ist dazu verpflichtet, eine Rechnung zu stellen. Dabei ist es ganz egal, ob man ein Produkt oder 100 Produkte in Seller Central Amazon gelistet hat. Amazon übernimmt das Schicken von Rechnungen nicht automatisch, weshalb dies eine Sache ist, um die sich Verkäufer selbst kümmern müssen.

Dabei hat man die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Möglichkeiten: der Rechnungsversand von Amazon und die Verwendung eines separaten Tools. Wer den automatischen Rechnungsservice von Amazon nutzen möchte, muss den Netto-Preis des Produktes angeben, sodass Amazon die entsprechende Umsatzsteuer dazurechnen kann. Folgendermaßen lässt sich der Rechnungsservice aktivieren:

Seller Central >> Einstellungen >> Steuereinstellungen >> Einstellungen zur Umsatzsteuerberechnung

Wer ein Tool zur Rechnungsstellung verwenden will und damit auf den Rechnungsservice von Amazon verzichtet, hat den Vorteil, dass er seine Rechnung individuell gestalten und formulieren kann. Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass die Rechnung auch wirklich alle Komponenten enthält, die sie enthalten muss. Allerdings sind Rechnungen derzeit die einzig legale Möglichkeit, wie Verkäufer ihre Kunden nach einer Bewertung fragen können.

4 Lagerbestand verwalten

Wer mehrere Produkte über Seller Central Amazon verkauft, kann schnell den Überblick verlieren. Zu diesem Zweck können Verkäufer unter Lagerbestand >> Lagerbestand verwalten stets die aktuelle Anzahl an Produkten im Amazon-Lager aufrufen. Hier können Verkäufer übrigens auch jederzeit den Preis eines Produktes ändern oder andere Optimierungen am Listing vornehmen.

5 Produkte ins Amazon-Lager schicken

Wer bemerkt, dass der Lagerbestand knapp wird, muss neue Produkte ins Lager von Amazon schicken. Verkäufer müssen immer selbst dafür sorgen, dass der Lagerbestand voll bleibt, denn wenn dies nicht der Fall ist, sind die Produkte über Amazon logischerweise nicht mehr verfügbar und man verliert das Ranking als Verkäufer.

Möchte ein Verkäufer daher neue Produkte ins Amazon-Lager schicken, nimmt er dies in den Einstellungen zum Lagerbestand vor. Der Dropdown-Pfeil neben dem „Bearbeiten“-Button öffnet ein Menü, in dem unter anderem „Artikel an Amazon senden“ aufgeführt ist. Nachdem man angegeben hat, wie viele Produkte man an Amazon senden möchte und welche Maße und welches Gewicht das Paket haben wird, erhält man fertig frankierte Etiketten von Amazon und kann die Pakete über DHL oder UPS abschicken.

Vorteile von Seller Central Amazon

  • Vertrauensvorschuss: Amazon ist heutzutage allgegenwärtig und gilt daher als besonders vertrauenswürdig. Daher wird auch Händlern, die über Amazon verkaufen, großes Vertrauen entgegengebracht.
  • Kundenzufriedenheit: Die Prozesse werden in der für den Kunden bekannten Art und Weise abgewickelt. Durch standardisierte und automatische Abläufe von Amazon sind Kunden in der Regel zufriedener.
  • Amazon-Marketing: Händler profitieren von einem Zugriff auf die Marketingmittel von Amazon, so zum Beispiel Sparabo, Vine oder gezielte E-Mail-Kampagnen.
  • Erhöhte Conversionsrate: Wer auf Amazon verkauft, hat in der Regel ein höheres Absatzpotenzial. Produkte können durch Amazon beliebter und bekannter werden.
  • Reduzierter Aufwand: Logistik und Retourenmanagement werden von Amazon abgewickelt. Das bedeutet für den Händler eine wesentliche Ersparnis in puncto Zeit und Aufwand.
  • Einfache Handhabung: Nicht nur die Registrierung geht schnell und einfach, auch das Listing der Artikel ist mithilfe der hinterlegten Tools unkompliziert. Zudem ist die Abwicklung zwischen Händler und Kunde sicher sowie effizient und ohne großen Aufwand verbunden.
  • Kostenlose Nutzung: Sowohl Seller- als auch Werbetools, die umfangreiche Funktionen bezüglich Statistik und Analyse bieten, sind kostenlos.

Ein gutes Listing bei Seller Central Amazon erstellen

Wie bereits erwähnt, ist das Listing sehr wichtig für den Eindruck, den die Kunden von einer Marke oder einem Produkt erhalten. Daher gehen wir nun in die Details der einzelnen Komponenten ein, die ein gutes Listing ausmachen, sodass es potenzielle Kunden zum Kauf anregt.

Eines sei vorweggesagt: Es bringt viel mehr, das beste Listing in einer Nische zu haben, als das günstigste Produkt anzubieten. Vermittelt ein Listing nämlich den Eindruck, dass Kunden hier Qualität finden, kann sogar zu einem höheren Preis verkauft werden. Zudem steigen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Absatzmengen, da lieber Qualität anstatt Billigware gekauft wird.

Ein gutes Listing hat unter anderem mit den richtigen Backend Keywords zu tun. Diese Keywords sind nichts, was der Kunde sieht, da sie lediglich im Seller Central Amazon eingepflegt werden und dort im Hintergrund ihre Wirkung haben. Und zwar wirken sich diese Backend Keywords – genauso wie andere Keywords auch – auf die Sichtbarkeit des Produktes für wichtige Suchbegriffe aus und zählen dadurch zu den wichtigsten Rankingfaktoren.

Um ein Listing zu erstellen, das für mehr Besucher und damit mehr Umsätze sorgt, sollten die Keywords auf jeden Fall relevant sein. Um relevante Keywords zu finden, kann man eine Keywordrecherche vornehmen oder einen Spezialisten wie die Suchhelden darauf ansetzen, der anhand von Daten und Zahlen passende Keywords zum Suchvolumen, also zu den monatlichen Suchanfragen, herausfindet. Keywords sollten sowohl in der Beschreibung als auch in den Bullet Points untergebracht werden.

Weshalb ist ein gutes Listing bei Seller Central Amazon allerdings so wichtig? Der Algorithmus von Amazon ist dafür verantwortlich, welche Produkte einem Kunden als Erstes angezeigt werden. Um relevante Suchergebnisse anzeigen zu können, sammelt dieser Algorithmus täglich Millionen von Daten.

Wird ein Produkt häufiger als andere Produkte verkauft, so rankt es besser, wird also weiter oben in den Suchergebnissen von Amazon angezeigt. Damit erreicht es mehr potenzielle Käufer, was zu höheren Absatzzahlen führen kann.

Allerdings reicht es nicht aus, die Sales-Zahlen deshalb künstlich in die Höhe zu treiben, damit ein Produkt weit oben rankt. Mittlerweile ist der Algorithmus von Amazon so ausgereift, dass er nicht mit einfachen Tricks überlistet werden kann.

Das liegt zum einen daran, dass stark rabattierte Verkäufe als weniger relevant eingestuft werden. Zum anderen brechen die Verkäufe dramatisch ein, wenn man nur noch auf organische Verkäufe setzt und die Produkte nicht mehr promotet.

Für ein gutes Listing sind allerdings nicht nur die verwendeten Keywords verantwortlich, auch die Verwendung von ansprechenden Bildern ist ein Muss. Rankt ein Produkt gut und wird Usern daher weit oben angezeigt, so muss das verwendete Bild den entsprechenden Impuls geben, dass Personen mehr darüber erfahren möchten und in der Folge darauf klicken.

Wer sich bei der Auswahl der Bilder und beim Verfassen des Titels keine Mühe gibt, wird nur wenig Kaufwillige anlocken. Wer mit seinem Listing allerdings Qualität ausstrahlt und dem potenziellen Kunden einen Mehrwert bietet, wird Umsätze verzeichnen können. Daher kommt es immer auf eine Mischung aus der Einbettung relevanter Keywords und einer kundenorientierten Aufmachung an.

Regeln für die Erstellung eines Listings

Damit Amazon in der Lage ist, seinen Kunden die unterschiedlichen Angebote möglichst objektiv zu präsentieren, gibt es einige Vorgaben für Seller, die ihr Listing erstellen möchten. Zudem geben diese Regeln eine klare Linie vor, was für Unschlüssige eine Entscheidungshilfe sein kann.

Amazon hat vor allem Regeln bezüglich der Länge der einzelnen Elemente aufgestellt. Wer sich nicht an die Längenvorgaben der Texte im Listing hält, wird vermutlich für die enthaltenen Keywords nicht zu finden sein. Das liegt daran, dass Amazon die Keywords nicht indexiert, wenn der Text, in dem sie enthalten sind, nicht den Vorgaben entspricht.

Während früher vor allem die Anzahl der verwendeten Zeichen Relevanz hatte, geht es heute um die Anzahl der Bytes. Folgende Vorgaben stehen auf dem Programm:

  • Produkttitel: 200 Bytes inklusive Leerzeichen
  • Bullet Points: 1000 Bytes inklusive Leerzeichen
  • Backend Keywords: 250 Bytes inklusive Leerzeichen
  • Produktbeschreibung: Bis zu 2000 Zeichen

Während diese Regeln der aktuellen Norm eines guten Listings auf Amazon entsprechen, kann es je nach Kategorie Unterschiede geben. Wichtige Informationen finden Händler in dem sogenannten Amazon Styleguide, der jedem, der bei Seller Central Amazon angemeldet ist, zur Verfügung steht.

Über 1000 zufriedene Kunden

Schritt für Schritt zum perfekten Listing

Wer noch Schwierigkeiten mit der Erstellung seines Listings hat, sollte sich folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung ansehen. Achtet man auf jeden der genannten Punkte, verbessert das das Listing ungemein.

1 Produktfotos

Was sieht der Kunde als Erstes an, wenn er auf die Produktseite klickt? Es sind eindeutig und ohne Zweifel die Bilder – das haben sogar Studien belegt. Daher gilt es, die Bilder, die man in sein Listing einfügt, mit höchster Sorgfalt auszuwählen, denn immerhin möchte man User, die sich schon auf der Produktseite befinden, davon überzeugen, sich noch mehr über das Produkt anzusehen oder es im besten Fall sogar zu kaufen.

Wenn das Bild nichtssagend ist und keine Aufmerksamkeit auf sich zieht, kommt es häufig zu einer höheren Absprungrate. Das bedeutet, dass sich potenzielle Kunden gar nicht mehr von dem Listing ansehen, wenn das Bild nicht überzeugend ist und zu einem Produkt der Konkurrenz wechselt.

Daher lohnt es sich, etwas Budget aufzuwenden, um für professionelle Produktfotos zu sorgen. Im besten Fall finden Händler einen Produktfotografen, der auch Kenntnisse im Bereich der Amazon-Styleguides hat.

Laut Styleguides wird das Titelbild zu 80 % mit dem Produkt bedeckt, wobei der Hintergrund weiß sein muss. Zudem ist eine Bildgröße von mindestens 1.000 x 1.000 Pixel vorgegeben, damit User die Zoom-Ansicht nutzen können. Dabei ermöglicht Amazon, mehr als ein Bild hochzuladen, was auf alle Fälle empfehlenswert ist, denn dadurch bekommen Kunden einen tieferen Einblick in das Produkt und Händler erhöhen die Chancen dafür, potenzielle Kunden zu einem Kauf zu bringen.

2 Produkttitel

Gleich nach dem Bild springt den meisten Usern der Titel ins Auge. Wie bereits erwähnt, sollte auch dieser wichtige Keywords enthalten, darf damit allerdings nicht überladen werden. Händler sollten beim Erstellen ihres Listings darauf achten, dass sie beim Titel eine perfekte Mischung zwischen Keywords und kundenorientiertem Text schaffen.

Besteht der Titel nur aus Keyword, rankt er zwar eventuell für diese Keywords gut, doch er wird dadurch häufig regelrecht unlesbar.

Lesbarkeit ist dabei allerdings viel wichtiger als das Unterbringen von Keywords und spielt auch für SEO eine große Rolle. Immerhin möchte man an reale Personen verkaufen, denen ein anständiger Text wichtiger ist als eine Menge Keywords.

Zudem ist es eine Pflicht, den Markennamen direkt am Anfang anzuführen. Zwar verliert man dadurch etwas Platz für ein Keyword, doch die Markenbekanntheit wird dadurch gesteigert.

3 Bewertungen

Vor allem wenn sich Kunden noch unschlüssig sind, ob sie ein Produkt kaufen sollen oder nicht, achten sie auf die Rezensionen. Dabei spielt allerdings nicht nur die Anzahl der vergebenen Sterne eine Rolle, sondern auch, wie viele Rezensionen insgesamt zu dem jeweiligen Produkt abgegeben worden sind. Natürlich hat man als Händler keinen direkten Einfluss auf die Bewertungen, doch was kann man dann tun, um an möglichst viele positive Rezensionen zu kommen?

Es ist nicht möglich, Produkte zu verschenken oder sehr günstig anzubieten, um im Gegenzug eine Bewertung zu bekommen. Da diese Produkte vor Amazon nicht als verifizierter Kauf gelten, werden die darauffolgenden Bewertungen häufig gelöscht. Auch die Methode, Freunde und Familie nach Bewertungen zu fragen, ist riskant, da es sich hierbei streng genommen um Bewertungsmanipulation handelt und Amazon auch hiergegen vorgeht.

Die einzige Möglichkeit, die dabei noch bleibt, ist die Verwendung von Flyern, die mit der Bestellung gemeinsam verschickt werden, oder einem Text, der sich auf der Rechnung befindet. Während diese Methode absolut legitim und legal ist, müssen Händler allerdings auf eine Kleinigkeit achten: Man darf hier nicht nach einer positiven Bewertung, sondern muss nach einer ehrlichen Bewertung fragen und darf zudem keine Gegenleistung dafür anbieten. Wer sich allerdings Mühe dabei gibt, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten und für einen reibungslosen Versand sorgt, sollte sich keine Sorgen wegen eventueller negativer Rezensionen machen.

4 Bullet Points

In insgesamt fünf Stichpunkten können Händler wichtige Informationen im Listing angeben, die potenzielle Kunden von dem angebotenen Produkt überzeugen sollen. Damit diese Bullet Points entsprechend interessant wirken, ist es notwendig, sich zunächst Gedanken über die Zielgruppe zu machen, die man ansprechen möchte. Immerhin geht es darum, Personen emotional anzusprechen, was nur dann möglich ist, wenn man in die Gedanken- und Gefühlswelt der Zielgruppe eintaucht.

Der Verkaufstext hat somit viel mit der eigentlichen Verkaufspsychologie zu tun. Wer es bereits schafft, in den Bullet Points aussagekräftige Argumente zu bringen, wird potenzielle Kunden dazu bringen, sich den Rest des Listings anzusehen und vielleicht sogar einen Kauf zu tätigen.

Wer sich noch unsicher dabei ist, was die eigene Zielgruppe anspricht, kann sich eine Art Kundenavatar erstellen. Dies ist ein Profil des Durchschnittskunden, welches eine möglichst detaillierte Beschreibung abgibt. Dabei sind beispielsweise die Fragen nach dem Alter, nach Hobbys, der Herkunft oder des Verdienstes sehr aussagekräftig.

Um Kunden emotional ansprechen zu können, sollten die Verkaufstexte lebhaft und einfach sein. Daher ist die Verwendung von passenden Metaphern und vielen Adjektiven geeignet, doch auch die Formulierung kurzer Sätze spricht die Masse an. Die potenziellen Kunden bleiben dadurch bei der Sache und werden nicht durch komplexe Formulierungen abgeschreckt und damit vertrieben.

Während viele Händler die Bullet Points lediglich mit Zahlen, Daten und Fakten füllen, sollte man damit lieber etwas sparen. Sinnvoller ist es, wahre Vorteile des Produktes herauszustellen und sachlich zu beschreiben, warum Kunden gerade dieses Produkt benötigen. Zudem sollten die Bullet Points etwa ein bis zwei Amazon Keywords enthalten.

5 Produktbeschreibung

Haben potenzielle Kunden das Angebot angeklickt und sind schon an einem gut ausgewählten Produktfoto, einem starken Produkttitel und aussagekräftigen Bullet Points vorbeigekommen, geht es nun an die eigentliche Beschreibung des Produktes. Tatsächlich wird diesem Teil des Listings am wenigsten Beachtung geschenkt, was natürlich voraussetzt, dass die vorher genannten Punkte mit Sorgfalt ausgeführt wurden. Was in Bezug auf die Produktbeschreibung allerdings wichtig ist, sind die Keywords.

Wer eine Produktbeschreibung verfassen möchte, die von potenziellen Kunden auch wirklich gelesen wird, sollte mit einem Slogan oder einem Spruch beginnen, der zum Weiterlesen animiert.

In der Folge können Händler eine mögliche Problemsituation schildern, in der ihr Produkt die optimale Lösung bietet. So werden Kunden emotional abgeholt und erkennen den Mehrwert des Produktes für sich selbst.

Beenden sollte man eine Produktbeschreibung mit einem Call-to-Action, welches gut begründet wird. Davor ist es noch möglich, Features und Benefits aufzuführen. In jedem Fall sollte die Produktbeschreibung auch Unique Content sein, also einzigartig.

Warum Seller Central Amazon?

Neben den bereits genannten Vorteilen spielt auch der Grad der Bekanntheit und Beliebtheit von Amazon eine große Rolle. Allein in Deutschland bietet Amazon über 500 Millionen verschiedene Produkte zum Kauf an. Nicht ohne Grund ist der US-Gigant daher die Anlaufstelle Nummer eins für Online-Shopper.

Daher steht es außer Frage, dass Händler, die auch über Amazon Produkte verkaufen, dadurch zusätzliche Käufer dazugewinnen.

Durch das Kauferlebnis, dank Prime bereits am nächsten Tag die bestellte Ware zu erhalten, schenken viele Kunden Amazon großes Vertrauen. Auch die Retoure ist unkompliziert und einfach, wodurch die Kundenzufriedenheit noch einmal mehr gestärkt wird.

Dabei trägt vor allem Amazon FBA einen großen Teil dazu bei, dass so viele Produkte verfügbar sind. Selbst kleine Unternehmen erhalten daher die Möglichkeit, schnell und einfach zu verkaufen und gleichzeitig von dem hohen Bekanntheitsgrad von Amazon zu profitieren.

Probleme mit Seller Central Amazon lösen

Wer das Seller Central Amazon nutzt, möchte von der Unkompliziertheit und Funktionalität profitieren. Trotzdem kann es wie bei jeder anderen Plattform auch zu Problemen kommen. Welche Probleme am häufigsten auftreten, was das Seller Central Amazon betrifft und wie deren Lösungsansatz aussieht, wird im Folgenden erklärt.

Alles Teamarbeit

Amazon Fake Mails

Hacker haben es nicht selten auf die Verkäuferkonten von Seller Central Amazon-Verkäufern abgesehen. Den Grund dafür haben wir bereits geklärt: Sie möchten mit dem gehackten Konto meist ein eigenes Listing erstellen und damit Geld machen. Eine gängige Masche der Internet-Betrüger sind Fake-Mails, die an den Verkäufer geschickt werden. Grundsätzlich sollte sich niemand, der über Seller Central Amazon als Verkäufer Produkte verkauft, über einen Link in einer E-Mail einloggen. Wer eine seltsame E-Mail bekommt, sollte überprüfen, ob die Nachricht auch im Verkäuferkonto angezeigt wird. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man den Absender der E-Mail genau überprüfen und weder auf Links klicken noch persönliche Daten eingeben. Ein Merkmal, an dem man eine E-Mail, die wirklich von Amazon stammt, erkennt, ist die Endung. Echte Amazon E-Mails enden in der Regel auf @amazon.ch oder in manchen Fällen auf @amazon.com.

Ausblendung von Produkten

Was tun, wenn die Produkte, die man über Seller Central Amazon verkauft, ausgeblendet, also nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt werden? Häufig ist der Hintergrund von einer Ausblendung von Produkten eine zu hohe Retourenquote oder ein Verstoß die Styleguides von Amazon. Liegt es an einer zu hohen Menge an Retouren, so muss der Verkäufer das Angebot im Lagerbestandsmanager einfach wieder aktivieren.

Handelt es sich allerdings um einen Verstoß der Styleguides, so muss der Verkäufer die entsprechenden Abschnitte so anpassen, dass sie den Richtlinien entsprechen.

Sperre vom Verkäuferkonto

Wenn das Verkäuferkonto auf Seller Central Amazon gesperrt ist, sollten Verkäufer zuallererst versuchen herauszufinden, aus welchem Grund das passiert ist. In der Regel gibt es nur zwei Möglichkeiten für eine Sperre: der Verstoß gegen eine Regel oder eine unrechtmäßige Sperre.

Eine Sperre kann bereits dann erfolgen, wenn die verkauften Produkte durchweg schlecht bewertet werden oder es zu einer sehr hohen Anzahl an Retouren kommt. Auch wer sich nicht um Kundenanfragen kümmert, kann von Amazon gesperrt werden, bis man eine entsprechende Lösung anbietet oder sogar einen Maßnahmenplan vorlegen kann.

Auch wenn Amazon dahinterkommt, dass ein Verkäufer gefälschte Ware anbietet oder die Produktbewertungen manipuliert, führt dies zu einer Sperre des Verkäufers. Bewertungsmanipulation liegt zum Beispiel dann vor, wenn ein persönlicher Bezug der Kunden zum Verkäufer besteht oder wenn die Bewertungen nicht echt sind.

Hat man den Grund für die Sperrung herausgefunden, gilt es Amazon zu überzeugen, diese wieder aufzuheben. Dabei wird ein konkreter Maßnahmenplan erwartet, welcher genau beschreibt, wie man die Probleme angehen und sich als Verkäufer verbessern möchte. Wichtig ist es hierbei, nicht mit Amazon zu diskutieren, sondern den Fehler (sofern es einen gibt) einzusehen und realistische Maßnahmen erarbeitet.

Negative Amazon-Bewertungen

Kein Verkäufer möchte negative Bewertungen zu seinen Produkten erhalten, doch auf Amazon kann man diese nicht einfach selbst löschen. Allerdings ist es möglich, eine Löschung eines ungewollten Kommentars durch Amazon zu beantragen.

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Löschung meist jedoch sehr gering. Nur wenn eine Rezension oder eine Verkäuferbewertung gegen die Richtlinien von Amazon verstößt, wird diese auch erfolgreich gelöscht.

Anstatt negative Bewertungen daher sofort löschen zu lassen, sollten Verkäufer auf die Kunden, die eine schlechte Rezension hinterlassen haben, eingehen. Dank der Antwort-Funktion können somit viele Probleme beseitigt werden. Bieten Verkäufer in dieser Antwort eine Erstattung oder sogar ein Ersatz-Produkt an, kommt dies gut beim Kunden an und auch andere Kunden sehen dies, da eine Antwort immer öffentlich ist. Dadurch können Kunden dazu bewogen werden, ihre negative Bewertung zu ändern.

Amazon-Support kontaktieren

Stößt man als Käufer auf irgendwelche Probleme, für die man die Lösung nicht kennt oder die man selbst nicht lösen kann, gibt es immer noch die Möglichkeit, den Support von Amazon zu kontaktieren. Bei kleineren Problemen bekommen Verkäufer ziemlich schnell eine passende Lösung. Den Support kann man entweder per Chat, E-Mail oder telefonisch kontaktieren.

Wie setzt man sich mit dem Amazon-Support in Verbindung? Man klickt oben rechts auf den Hilfe-Button und wählt anschließend „Unterstützung anfordern“ aus. Nachdem man ein passendes Thema gewählt hat, hat man die Möglichkeit, das Problem ausführlich zu beschreiben. Falls das entsprechende Thema nicht vorhanden ist, kann man „Mein Problem ist nicht aufgeführt“ wählen und die Anfrage abschicken. In jedem Fall ist es möglich, die gewünschte Kontaktmöglichkeit anzugeben und einen Haken bei „Brauche dringend Unterstützung“ zu setzen.

Amazon Vendor Central vs. Seller Central

Wer Produkte über Amazon verkaufen möchte, stößt zwangsläufig auf die Begriffe Seller Central und Vendor Central. Wo liegen die Unterschiede und welches Modell ist für wen besser geeignet?

Entscheidet man sich für Vendor Central, so verkauft man die eigenen Produkte direkt an Amazon. Amazon kauft diese Produkte, lagert sie und kümmert sich sowohl um die Preisgestaltung als auch um den Versand, mögliche Retouren und den Kundenservice. Amazon wird bei Vendor Central somit zum Vertreiber der Produkte, während Verkäufer mit Seller Central die Möglichkeit erhalten, eigene Kunden auf einem Marktplatz zu generieren.

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Faktoren zur Wahl des richtigen Modells

Wer erst beginnt, über Amazon Produkte zu verkaufen, steht nun womöglich vor der Frage, ob Vendor Central oder Seller Central das passende Modell ist. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Kriterien aufgelistet, die Verkäufer bei der Wahl berücksichtigen sollten.

Der Preis der Produkte

Wer sich für die Variante von Vendor Central entscheidet, muss sich nicht selbst um die Preisgestaltung kümmern, da diese von einem automatisierten System übernommen wird. Dadurch kann der Marktplatz günstigere Preise als die des Verkäufers verlangen, wenn er dies wünscht. In einigen Fällen kann das dazu führen, dass die Margen verringert werden, da der Verkauf nicht an den Endkunden, sondern an einen Zwischenhändler erfolgt.

Seller Central Amazon hingegen bietet seinen Verkäufern absolute Kontrolle über die Preise. Das bedeutet, dass Händler, ihre Preise auf Wunsch nach unten korrigieren können, was vor allem für die Buy Box, also sozusagen den Button „In den Einkaufswagen“, von Vorteil sein kann.

Tools für Promotion

Wer Vendor Central nutzt, bekommt Zugang zu gesponserten Anzeigen von Amazon, die auch ASA genannt werden. Diese bieten die Möglichkeit, eine Marke präsenter und beliebter zu machen, gehen allerdings mit zusätzlichen Kosten einher. Sponsored Products: Diese Anzeigen sind in den Suchergebnissen oder auf Produktblättern sichtbar. Sponsored Brands: Diese Anzeigen werden auf der ersten Seite der Suchergebnisse angezeigt. Dadurch wird die Aufmerksamkeit der Käufer gleich zu Beginn ihrer Suche auf die Marke des Händlers gelenkt. Dabei kann ein Händler sein Logo, einen individuellen Titel und bis zu drei Produkte aus seinem Katalog anzeigen zu lassen. Sponsored Display: Diese Anzeigen werden nach Produkt oder Publikum ausgerichtet. Das Ziel davon ist es, Besucher auf die Produktdetailseite zu locken und damit den Traffic zu erhöhen sowie neue Käufer zu generieren.

Die Logistik

Nutzer von Vendor Central profitieren von einer vergleichsweise einfachen Logistik, da Amazon sowohl den Lagerbestand als auch die Bestellungen abwickelt. Damit Amazon die Produkte erhält, gibt der Marktplatz jede Woche eine Großbestellung auf, die der Händler in die Vertriebszentren von Amazon liefern muss. Dadurch müssen die Bestellungen nicht einzeln verwaltet werden. Allerdings können Händler, die ihren Bestand an Amazon senden, nicht über andere Marketingkanäle vertreiben. Dies bedeutet, dass man den Vertrieb entweder vollständig auf Amazon auslagert oder einen Teil der Ware zurückhält, um diesen über andere Kanäle zu verkaufen. Wer Seller Central Amazon nutzt, behält die vollständige Kontrolle über den eigenen Bestand und kann diese auf die Kanäle verteilen, die man selbst auswählt. Zudem kann man über Seller Central den Dienst Fulfillment by Amazon nutzen.

Der Kundenservice

Wie bereits erwähnt, kümmert sich Amazon bei Vendor Central vollständig um alles rund um Kundenservice. Auch Betrugsangelegenheiten werden direkt durch Amazon geklärt.

Auch bei Seller Central erhält man Unterstützung durch Amazon, um auf Probleme bezüglich des Kataloges, des Bestands oder der Zahlungen zu reagieren, allerdings nicht durch einen speziellen oder persönlichen Kundenbetreuer. Was jedoch für Seller Central spricht, ist die Flexibilität, um Produkt-Feeds hinzuzufügen. Wer Seller Central nutzen und von einem besseren Kundendienst profitieren möchte, kann sich daher für den Dienst „Versand durch Amazon“ entscheiden.

Vor- und Nachteile im Überblick

Vendor Central

  • Werbemittel: Die von Amazon zur Verfügung gestellten Werbemittel ermöglichen, eine höhere Sichtbarkeit zu erlangen.
  • Einfache Prozesse: Die Logistik ist mit Vendor Central sehr einfach, da sie global verwaltet wird.
  • Wenig Kontrolle: Lagerbestand und Preisgestaltung lassen sich bei Vendor Central nicht durch den Händler verwalten oder einsehen.

Seller Central

  • Mehr Spielraum: Seller Central bietet einen größeren Spielraum, was die Preise der Produkte betrifft
  • Mehr Kontrolle: Sowohl Bestand als auch Preise lassen sich bei Seller Central Amazon besser verwalten als bei Vendor Central.
  • Weniger Werbemittel: Im Seller Central stehen dem Händler in der Regel weniger Werbemittel als im Vendor Central zur Verfügung.
  • Mehr Aufwand: Da Lagerbestand, Versand und Retouren in den Aufgabenbereich des Händlers fallen, entsteht ein höherer Aufwand als bei Vendor Central. Alternativ kann man den Service „Versand durch Amazon“ nutzen.

Für wen ist Seller Central Amazon geeignet?

Seller Central Amazon eignet sich zum einen für die Händler, die keinen eigenen Onlineshop im World Wide Web haben, da dieser mit zu hohem Aufwand verbunden ist oder sie noch ganz am Anfang stehen und von dem Vertrauen, das Kunden Amazon entgegenbringen, profitieren möchten. Auch durch die Einfachheit des Seller Central Amazon eignet es sich vor allem für Einsteiger und unerfahrene Händler.

Zum anderen eignet sich Seller Central Amazon für Händler, die neben ihrem eigenen Onlineshop Produkte über Amazon verkaufen möchten. Da Amazon einen sehr großen Kundenstamm hat und insgesamt viele Werbemittel bietet, können Produkte und Marken dadurch eine höhere Reichweite erlangen. Während Händler also ein hoher Aufwand erspart bleibt, behalten sie doch die nötige Kontrolle, um nicht alles vollständig aus der Hand zu geben.

Egal ob Anfänger oder nicht, das Seller Central Amazon ist für all diejenigen geeignet, die viel Wert darauf legen, Dinge selbst zu steuern und zu verwalten, allerdings den höchsten Aufwand outsourcen möchten. Auch wer seinen Kundenstamm erweitern und eine größere Masse an potenziellen Kunden ansprechen möchte, sollte sich an dem Verkauf über das Seller Central Amazon versuchen.

Was kostet Seller Central Amazon?

Das Verkäuferkonto ist grundsätzlich kostenlos, nur für die Verkäufe werden Gebühren erhoben. Damit die prozentuale Verkaufsgebühr korrekt ist, sollten Verkäufer daher vorab ihre Produkte möglichst genau kategorisieren, wenn sie ein Listing erstellen.

Die Gebühr ist je nach Land unterschiedlich, in Deutschland entspricht sie 99 Cent pro verkauftem Artikel, wie man der offiziellen Webseite des Seller Central Amazon entnehmen kann. Hinzu kommt eine prozentuale Verkaufsgebühr, welche sich nach der jeweiligen Produktkategorie richtet. So liegen beispielsweise Bücher, Musik und DVDs bei 15 % und Elektronik-Artikel bei 7 %, was bedeutet, dass es durchaus Sinn macht, die eigenen Artikel korrekt zu kategorisieren.

Außerdem ist es möglich, anstatt des kostenlosen Einzelanbieter-Abonnements ein professionelles Abonnement für 39 € im Monat abzuschließen. Dieses bietet weitere Möglichkeiten und Funktionen und sind daher vor allem für mittlere bis große Unternehmen geeignet.

Fazit

Das Seller Central Amazon bietet eine Vielzahl von Vorteilen, wodurch der Verkauf der eigenen Produkte über Amazon wesentlich vereinfacht wird. Dadurch behalten Händler allerdings die Kontrolle über den Lagerbestand und ihre Verkäufe, wodurch sich Seller Central Amazon von Vendor Central im Wesentlichen unterscheidet.

Wer erfolgreich über Amazon verkaufen möchte, sollte sich allerdings eingehend mit den Regelungen von Amazon auseinandersetzen sowie mit dem Erstellen eines Listings. Ein gutes Listing ist die Voraussetzung für steigende Sales-Zahlen.

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