Traffic: Eine zentrale SEO-Komponente

Wenn es darum geht, den Erfolg digitaler Angebote und Dienstleistungen zu steigern, braucht es verschiedene Tools und Maßnahmen. Im SEO-Kosmos spricht man häufig von „Sichtbarkeit erhöhen“ – gemeint ist damit die Tatsache, dass relevante Inhalte einer möglichst affinen Zielgruppe zugänglich gemacht werden.

Ein Beispiel aus dem analogen Leben: Ein Unternehmen ist mit einem eigenen Stand auf einer Messe oder eine Branchenveranstaltung vertreten. Natürlich wäre es jetzt möglich, den größten zur Verfügung stehenden Platz zu buchen und ein umfassendes Messeangebot zu vermarkten. Das jedoch geht mit immensem (Kosten-)Aufwand einher.

Viel cleverer wäre es, den Stand speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszulegen und diese gezielt anzusprechen. So reduzieren sich zwar die allgemeinen Besucherströme (Traffic), dafür ist die Qualität der nun thematisch viel besser passenden Besucher viel höher.

Traffic ist in Bezug auf Webseiten und Co. ein zentraler Faktor. Wir, die Suchhelden, beantworten die wichtigsten Fragen, liefern eine Definition sowie praktische Tipps – um die Anzahl der Besucher (Traffic) auf Ihrer Webseite zu erhöhen.

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Was ist Traffic? Eine Definition

Im Kontext von Webseiten, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Co. lässt sich das leicht erläutern. Traffic meint grundsätzlich die Anzahl der Zugriffe bzw. Besucher einer Webseite. Der Begriff lässt sich jedoch ausdifferenzieren, beispielsweise bei der Benennung des regelmäßigen Datenvolumens einer Webseite. „Traffic“ bezieht sich dabei stets auf den digitalen Datenverkehr.

Traffic als Rankingfaktor für Google und Co.

Wie das Beispiel aus dem ersten Absatz verdeutlicht hat, sollte „Traffic“ nicht einfach als Kennzahl bewertet und eingeordnet werden. Ein Ladengeschäft kann letztlich auch viel Laufkundschaft haben und dennoch wenig bis nichts verkaufen. Die Besucherströme sagen nicht zwangsläufig etwas zur Qualität und Passgenauigkeit eines Angebotes aus. Genauso ist Traffic im digitalen Kontext zu hinterfragen. Grundsätzlich gilt: Die Anzahl der Seitenaufrufe/Besucher (Traffic) ist für Google ein wichtiges Rankingkriterium.

Ganz einfach deshalb, weil mit einem hohen Besucheraufkommen auch eine gewisse Angebotsqualität assoziiert wird. Dennoch gibt es verschiedene Aspekte wie Fake Traffic oder Paid Traffic, die das Ergebnis verfälschen. Darauf kommen wir in den folgenden Absätzen noch näher zu sprechen. Zunächst aber wollen wir die verschiedenen Metriken, mit denen sich Traffic messen lässt, erläutern und miteinander in Bezug setzen.

Visits und Page Impressions: Welcher Traffic besitzt die höchste Aussagekraft?

Analysetools wie Google Analytics, die Webseitenbetreibern unzählige Daten liefern und so Erkenntnisse über die Webseite liefern, sind die Basis. Hieraus lässt sich analysieren, wie gut bestimmte Seiten oder Angebote aufgenommen werden. Wichtige Aspekte, die sich mithilfe von Google Analytics messen lassen, sind u.a.:

  • Wie viele Besucher wurden innerhalb eines festgelegten Zeitraums auf der Webseite gemessen?
  • Wie hoch war der Anteil an sog. neuen Besuchern?
  • Welche Ursprünge haben diese Besucher, sind sie organisch oder über Paid Traffic generiert worden?
  • In welcher Form, d.h. mit welchen Pfaden nutzen einzelne User die Webseite?

Diese und viele weitere Fragen rund im Traffic lassen sich mithilfe eines solchen Analysewerkzeugs beantworten. Sie geben Aufschluss über potenzielle Aspekte der Webseite, die sich optimieren lassen. Wichtig sind grundsätzlich jedoch zwei Metriken, auf die wir im Folgenden näher eingehen möchten.

Visits

Alle einzelnen Seitenaufrufe, auch mehrfach, werden mit Visits abgedeckt. Es handelt sich also nicht um die Anzahl der Besucher, stattdessen geht es eher um das Userverhalten auf der Webseite selbst. In der Regel ist ein Visit zeitlich beschränkt – entweder der User verlässt die Webseite oder das Trackingtool beendet den Visit automatisch, sobald innerhalb von 30 Minuten keine Interaktion zwischen User und Webseite stattgefunden hat.

Wichtig: Die Anzahl der Visits erlaubt die Analyse des Traffics, etwa in Kombination mit der Verweildauer auf einzelnen Seiten, Einstiegsseiten oder typischen Pfaden. So lässt sich u.a. die Seitenstruktur verbessern, wenn beispielsweise immer nur „Umwege“ gegangen werden, um spezifische Inhalte aufzurufen.

Page Impressions

Jeder Aufruf einer URL wird als Page Impression gewertet und ist Teil der Statistik. Wenn ein User eine bestimmte Seite 5x aufruft, dann sind das ebenso fünf Page Impressions. Aus dieser Kennzahl lässt sich deshalb vor allem ein Verhältnis zwischen den einzelnen Unterseiten festlegen.

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Traffic: Organisch oder durch Werbung stimuliert?

Das Problem bei den Daten, die durch klassische Webmaster-Analysewerkzeuge in Form von „Traffic“ dokumentiert werden, ist vielfältig. Es gibt verschiedene Formen von Traffic, die das Ergebnis verfälschen und daher berücksichtigt werden müssen. Wir stellen Ihnen die zentralen Aspekte vor.

Fake Traffic

Sog. Referrer-Spam ist so aufgebaut, dass eine Webseite gezielt mehrfach und automatisiert aufgerufen wird, um die Zugriffszahlen (Traffic) zu beeinflussen. In früheren Zeiten wurden Methoden wie Black Hat dazu eingesetzt, den Linkaufbau einer Seite dadurch zu verbessern. Da Suchmaschinen wie Google speziell auf die Statistiken zielen, werden solche Referrals jedoch gezielt „aussortiert“.

Es gibt außerdem die Möglichkeit, mithilfe eines Hostname-Filters oder eines Kampagnenquellen-Filters derartigen Fake Traffic eigenständig aus der Statistik zu nehmen. Ein gewisser Restanteil an Fake Traffic lässt sich jedoch nicht vermeiden.

Organic Traffic

Die „Königsdisziplin“, denn hier geht es darum, dass Besucher praktisch „aus eigener Intention“ auf die Webseite zugreifen. Jegliche Besucherströme, die nicht infolge von Fake bzw. Paid Traffic zustande gekommen sind, bezeichnet man als organischen Traffic. Klassisch handelt es sich hier um Besucher, die über die SERPs von Google und Co. auf die Webseite gelangen. Die Quelle des Besuchers ist also entscheidend.

Paid Traffic

Klassische SEO-Maßnahmen (Inbound-Marketing, OnPage-Optimierung) sind langfristig ausgelegt und entfalten erst „mit der Zeit“ ihre Wirkung. Kein Wunder, dass viele Webseitenbetreiber dazu übergehen, mithilfe gezielter Kampagnen den Traffic auf ihrer Seite zu erhöhen. Sämtliche Besucherströme, die aufgrund von AdWords-Anzeigen, PopUps, Social Media-Werbung, Videowerbung und Co. entstehen, werden daher unter dem Sammelbegriff „Paid Traffic“ zusammengefasst.

Zur Klarstellung: Paid Traffic ist nicht grundsätzlich schlecht, hat jedoch in den meisten Fällen keinen nachhaltigen Effekt. Zumindest dann nicht, wenn das Angebot nicht speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgelegt ist. Das ist wie der einmalige Besuch beim neuen Friseur in der Stadt, der infolge eines „Eröffnungs-Rabatts“ zustande gekommen ist. Nur wenn das Angebot als solches überzeugt, kommt es zu einem erneuten Besuch – genau das, worum es geht.

Mithilfe verschiedener Messungen und Tests, etwa einem Zielgruppen-Targeting, lässt sich der Effekt von Paid Traffic-Maßnahmen zumindest besser abschätzen. Eine Garantie für den Kampagnenerfolg, etwa die Kontaktaufnahme (Call-to-Action) oder der Kauf (Lead), gibt es nicht.

Vier Tipps, um mehr Traffic zu generieren

Zum Schluss wollen wir ein paar Anregungen geben, mit denen sich der Traffic auf Ihrer Webseite steigern sowie qualitativ verbessern lässt. Oftmals steht die Kombination einzelner Maßnahmen für die wirkungsvollste Optimierung. Los geht’s!

SEO Audit durchführen

Hier wird gezielt nach Ursachen, Fehlern und Barrieren gesucht, die verhindern, dass Traffic und Umsatz der Webseite gesteigert werden. Es geht um eine systematische Untersuchung aller relevanten Teile der Webseite, sowohl inhaltlich als auch technisch.

Hochwertigen Content implementieren

Der User muss sich bestmöglich aufgehoben und informiert fühlen. Dadurch steigt die Verweildauer, doch auch die Wahrscheinlichkeit eines Leads ist höher. Mit passgenauen Inhalten, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind, erhalten Sie eines der wirkungsvollsten Rankingsignale überhaupt.

Responsives Design umsetzen

Der Großteil der Suchanfragen erfolgt mittlerweile über mobile Endgeräte, darunter Tablets, Smartphones und Co. Doch nicht wenige Webseiten sind immer noch auf die klassische Desktop-Ansicht ausgelegt. Das minimiert die Userfreundlichkeit erheblich und führt dazu, dass Besucher schnell das Weite suchen.

Mehr Infografiken einsetzen

Komplexe Sachverhalte, Zusammenhänge und Details gilt es, in Form von Erklärvideos, Infografiken und anderen Formaten aufzubereiten. Anstelle eines langwierigen Textes wird so die Aufmerksamkeit des Lesers gesteigert.

Noch mehr Anregungen gefällig? Einfach mal im Suchhelden Blog nach interessanten Beiträgen stöbern, im Lexikon fündig werden oder direkt in Kontakt mit uns treten. Wir helfen gerne weiter und beraten unverbindlich!

FAQ

1.

Was bedeutet Traffic?

Traffic (dt. Verkehr) bezeichnet den Besucherstrom den eine Website, ein Angebot oder ein Profil erzielt.

2.

Wie wird Traffic bemessen?

Eine einfache Möglichkeit, den Traffic deiner Website zu bemessen, ist die Nutzung von Google Analytics. Diese gibt nicht nur Auskunft darüber wie groß der Traffic ist, sondern ermöglicht auch viele verschiedene Analysemöglichkeiten.

3.

Wie kann ich meinen Traffic erhöhen?

Es gibt eine Vielzahl an Marketing-Maßnahmen, die genutzt werden können, um den eigenen Traffic zu erhöhen. Eine davon ist eine Keyword-basierte Suchmaschinenoptimierung, um Ihre Zielgruppe gezielt anzusprechen. Gerne beraten wir Sie hierzu!

4.

Wie ist der Zusammenhang zwischen Traffic und Conversions?

Während zwischen Traffic und Conversions kein direkter Zusammenhang besteht, so kann einen erhöhter Traffic als Türöffner für Conversions verstanden werden. Wenn Sie ein erhöhten Traffic verzeichnen, ist dies ein Indikator dafür, dass Sie mehr Personen erreichen, unter denen sich mitunter auch Interessenten befinden können.

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