LMS: Learning Management System als Zukunft des Lernens

Lebenslanges Lernen spielt in unserer Gesellschaft eine zunehmend wichtige Rolle. Allerdings existieren gerade in Zeiten des Fachkräftemangels oft wenig Kapazitäten, sowohl bei Unternehmen als auch bei Angestellten, diese Bestrebungen aufrecht zu erhalten. Ein LMS kann daher sowohl für Arbeitgeber als auch -nehmer die Lösung sein, beides miteinander zu verbinden: optimale Leistung und Wissenszuwachs. Ohne das stetige Bemühen in Sachen Fort- und Weiterbildung, überholen die Anforderungen des digitalen Strukturwandels schnell das eigene Können und bedrohen im schlimmsten Fall den eigenen Job oder die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens. Wir zeigen Ihnen deshalb nachfolgend, wie genau die Zukunft des Lernens mithilfe eines LMS (Learning Management System) gestaltet werden kann, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und welche Vorteile es grundsätzlich bedeutet.

LMS: Was ist das?

Ein LMS ermöglicht Fristen- und Zielsetzung, Ideenfindung und Aufgabenverteilung

Die Eltern unter Ihnen mit schulpflichtigen Kindern, aber auch Studierende wissen wahrscheinlich, was ein LMS ist: Es handelt sich um eine digitale Plattform, auf der Lehrinhalte von A bis Z so aufbereitet sind, dass sowohl Wissen vermittelt, dieses geübt und anschließend bewertet sowie geteilt werden kann. Der Ursprung liegt dabei tatsächlich im schulischen Bereich und hat seine Anfänge bereits vor gut 15 Jahren.

Im Zuge der Digitalisierung verlagern sich viele Präsenzbereiche teilweise oder gänzlich in den digitalen Raum – das kann Zeit, Ressourcen und Kosten sparen. Ein LMS für den (Weiter-)Bildungsbereich ist hierbei eine unkomplizierte Lösung, wenn also bestimmte Inhalte zeit- und/ oder standortunabhängig vermittelt werden sollen. Vor allem für große Unternehmen spielt das Thema LMS eine zusätzliche Rolle, da es sich insbesondere hier lohnen kann, eine firmeneigene Weiterbildungsstruktur zu schaffen, um passgenaue Inhalte zu vermitteln.

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Was bedeutet Abkürzung LMS?

Das Akronym LMS kommt ursprünglich aus dem Englischen und steht für „Learning Management System“. Es bedeutet so viel wie eine digitale Lernplattform, auf der sowohl in Selbstlerneinheiten als auch in Gruppenkursen Weiterbildungen angeboten werden. Gerade in Zeiten der Digitalisierung spielen LMS deshalb eine wichtige Rolle.

LMS: So geht lernen digital

Die Zukunft ist digital und so werden alle Bereiche des Lebens über kurz oder lang von den sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Chancen beeinflusst. Einer dieser Bereiche ist das Lernen: Die Digitalisierung des Lernens findet deshalb oft auf entsprechenden Plattformen wie einem LMS statt. Dieses bietet insbesondere eine flexible Vielfalt in Sachen Einsatzmöglichkeiten, Passgenauigkeit und vielen weiteren Punkten.

Wer aber auf ein LMS umsteigen möchte – egal, ob als Lehrender oder Lernender – muss einige Punkte berücksichtigen, denn: Digitales Lernen ist nicht analog zur Präsenzlehre zu verstehen. Es ergeben sich Änderungen in der Art des Lernens und der eigenen Selbstdisziplin. Wenn es also heißt „digitales Lernen“, ist damit all jenes gemeint, was online an Lehre und Lernen passiert.

Fontal bis digital lernen: Die Herkunft des LMS

Lernen ist wie Kommunikation: Jeder macht es permanent und das unerheblich, ob bewusst oder unbewusst. Der Klassiker ist dabei, dass bei der Wissensvermittlung entweder eine qualifizierte Person anleitet und die anderen „Learning by Doing“ schult oder aber man sein Wissen durch Wiederholungen und Erfahrungen gewinnt, wie zum Beispiel Kleinkinder, die das Laufen erlernen. Diese Formen des analogen Lernens geben sich seit ca. 3 Jahrzehnten die Hand bzw. verzahnen sich mehr und mehr mit der digitalen Welt, welche sich durch die Computerisierung aller stetig weiterverbreitet.

Da dank der Digitalisierung mittlerweile praktisch jede Form von Wissensinhalten digital übertragen und vermittelt werden kann, gibt es keine ausschließliche Legitimation mehr für die Übertragung von Wissen in den analogen Bereich. Das zeigt unter anderem die Tatsache, dass Firmen Ihre Mitarbeitenden statistisch gesehen lieber auf eigenen Plattformen oder via E-Learning beschulen lassen, um Kosten und Zeiten zu reduzieren.

Digitales Lernen ermöglicht völlig neue Lernszenarien und verändert damit auch das Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden radikal. Der Zugang zu Wissensquellen, die früher hauptsächlich Lehrenden vorbehalten waren, ist jetzt für alle zugänglich. Lehrende haben damit ihre Souveränität über Wissen verloren, sie legitimieren sich, weil sie über Kontextwissen und Klassifikationskompetenz verfügen, Zusammenhänge kennen, Wert auf Qualität legen und Lernprozesse lehr- und lernmethodisch gestalten können.

Lehrende (d. h. Dozierende, Lehrende, Ausbildungspersonal und Personalentwickler etc.) müssen die Kompetenz erwerben, Wissen im digitalen Bereich zu vermitteln oder den Wissenserwerb zu moderieren und zu unterstützen und neue Formen des gemeinsamen Lernens anzuleiten. Da darüber hinaus bestimmte Faktoren wie der Fachkräftemangel, das Internet und die Globalisierung das tägliche Arbeiten von Tag zu Tag stärker bestimmen, braucht es digitale Lehr- und Lernlösungen. Hier kommt das LMS ins Spiel.

Vier Bereiche von Learning Management Systemen

Was gibt es für LMS?

Ein LMS ist kurz gesagt eine digitale Lernplattform, die sich aufgrund ihrer breiten Einsatzmöglichkeiten und Tools von reinen Webinar-Plattformen stark unterscheidet. Dafür steht zum Beispiel die Abkürzung:

  • Lernen soll heutzutage Spaß machen, möglichst flexibel sein und gerne auch digital verfügbar. Im LMS erhalten Sie folglich eine umfassende Quelle für ebensolche Kurse bzw. zur Materialerstellung. Gerade wenn es um firmeninterne Schulungen geht, ist ein eigenes Lernportal mit maßgeschneiderten Inhalten sinnvoll.
  • Management: Sie können selbst Kurse und Teilnehmende verwalten und dadurch die eigene Effizienz steigern. Darüber hinaus lassen sich sogenannte „Wissensinseln“ vermeiden, wenn Mitarbeitende aus dem Unternehmen ausscheiden, es zu den Tätigkeiten aber eine professionelle Lernumgebung gibt. Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden also gefahrlos üben.
  • Das System selbst bietet Flexibilität und gleichzeitig Effizienz, da Ihre Mitarbeitenden zum Beispiel standort- und zeitunabhängig genutzt werden kann. Darüber hinaus unterstützt das intelligente System bei möglichen organisatorischen Hürden: Es erinnert an Fristen, Termine und To-dos.

Nichtsdestoweniger gibt es in Sachen LMS verschiedene Zwecke, die je nach Zielgruppe verfolgt werden. Das äußert sich natürlich auch in der jeweiligen Art des LMS:

Art des LMS

Merkmale

LMS für Unternehmen

  • Unternehmen geht es bei einem eigenen LMS darum, möglichst individuell und firmengerecht zu unterweisen, sodass der „Return of Investment“ sich lohnt. Es geht also schlicht um eine zukünftige Gewinnerzielung.

  • Die LMS- Kurse sind in der kurzmöglichsten Zeit zu absolvieren und das möglichst, ohne den Arbeitsalltag zu beeinträchtigen.

  • Als Ziel steht ein Abschluss in Form einer Zertifizierung im Vordergrund. Dabei spielen oft keine Noten, sondern das Erfüllen der Anforderungen die wichtigste Rolle.

Schulisches / akademisches LMS

  • Akademisches Lernen hat zum Ziel, gute Studierende hervorzubringen, die über fundierte Kenntnisse des Fachs verfügen und wissenschaftlich arbeiten, wobei theoretisches Wissen das oberste Ziel ist.

  • Das LMS begleitet die Lernenden durch die gesamte Ausbildung und steht permanent zur Verfügung.

  • Hierbei gibt es oftmals benotete Abschlüsse wie Tests, Projekte o. ä. als Nachweis eines erfolgreich erreichten Lernziels.

Kostenlos vs. Kostenfrei

Mit Learning Management Systemen (LMS) können Unternehmen und Bildungseinrichtungen ihre eigenen Online-Lernprogramme erstellen, implementieren und organisieren, jedoch ist das Preismodell vieler Tools für kleine Unternehmen und Institutionen zu teuer. Faktoren wie

  • Einrichtungskosten,

  • Lizenzgebühren,

  • Kosten pro Benutzer/Kurs

  • laufende Wartung

sollten in das Gesamtbudget der LMS-Software einkalkuliert werden. Darüber hinaus können versteckte Kosten vorhanden sein, die knappe Budgets zusätzlich belasten.

 

Wenn Sie nur wenige Mitarbeiter oder Studenten haben, ist ein Open-Source-LMS möglicherweise die beste Option. Mit einem kostenlosen LMS-Tool können Sie Ihre Softwarekosten senken und dennoch die wichtigsten Funktionen der LMS-Software nutzen. Open-Source-LMS-Tools können häufig kostenlos verwendet und angepasst werden, im Gegensatz zu Markensoftware mit strengen Urheberrechtslizenzen, bei denen Sie keinen Zugriff auf den Quellcode haben.

 

Ein OpenSource LMS bietet also mehr Anpassungsoptionen zu einer kostenlosen, teuren Lizenz. Von den Hunderten verfügbaren LMS-Tools sind nur eine Handvoll wirklich kostenlos oder Open Source.

Cloud vs. Lokales Hosting

Hier geht es vor allem um Ihre persönliche Meinung: Lokales Hosting ist vor allem dann sinnvoll, wenn es um sensible Inhalte geht, die nur stationär zur Verfügung gestellt werden sollen.

Für alle anderen Fälle empfiehlt sich eine Lösung via Cloud, denn nur so haben alle Nutzer von überall aus Zugriff auf das LMS und Sie sparen sich gleichzeitig den Aufwand von Installation und Remote-Verbindungen.

LCMS vs. LMS

Es geht primär um die Frage, wie viel Aufwand Sie bereit sind, in Kauf zu nehmen? Der Hauptunterschied zwischen einem LMS und einem LCSM ist der Fokus auf die Erstellung der Lerninhalte innerhalb des Letzteren, um die Lerninhalte zu verwalten und zu erstellen. Ein LCMS ist eine Kombination aus einem LMS und einem Content-Management-System. Sie verwenden ein CMS, um Ihre Website-Inhalte zu verwalten. Alles zu verwalten, was mit der Organisation Ihrer Personalentwicklung einhergeht, ist eine mühselige und zeitraubende Aufgabe. Mit einem LMS können Sie sich schneller organisieren und registrieren, sodass Sie mehr Zeit haben, bessere Lernmaterialien zu erstellen.

Je nachdem, in welcher Rolle Sie sich befinden und mit welcher Zielsetzung Sie sich dem Thema LMS widmen, spielen also viele verschiedene Merkmale und Möglichkeiten eine Rolle. Nichtsdestoweniger gibt es nicht das eine LMS oder eine grundsätzliche Programmiersprache dahinter – auch hier heißt es Augen auf bei der LMS-Wahl:

Zu den Urgesteinen gehört AICC (Aviation Industry Computer-Based Training Committee). Diese LMS-Art ermöglicht eine Kursübertragung via http und ist inzwischen veraltet. Nur die wenigsten LMS bzw. auch Autorentools sind damit überhaupt kompatibel.

Dem gegenüber steht SCORM (Sharable Content Object Reference Model), welches als Standard in der LMS Welt gilt. Es wird verwendet, um quizbasierte E-Kurse zu verpacken und erfordert die Verwendung eines SCORM-kompatiblen LMS. Der Hintergrund: Dieses System ermöglicht dem LMS eine Interaktion zwischen dem Content und den eigenen Einstellungen. Kurzum: Mithilfe von SCORM schaffen Sie Inhalte, die Sie gleichzeitig aufgrund von Regeln automatisieren können.

xAPI (Experience API, Tin Can) ist ein Ableger von SCORM und besitzt entsprechend mehr Funktionen;

  • Start durch ein lokales Speichergerät oder integriert auf einer WordPress-Website
  • Senden von Daten aus via Schnittstellen ist möglich

Eine ähnliche Alternative ist Tin Can, welches die meisten Lernaktivitäten wie Echtzeit-Lernen, Offline-Lernen, Langzeit-Lernen, Erfahrungslernen und Simulationen beherrscht.

LTI verbindet lernende Systeme: Mit Hilfe der LTI-Schnittstelle gelingt eine nahtlose Integration in alle Lernmanagementsysteme, einschließlich Moodle-Umfragen. Auch das Umfragelayout ist inhaltlich und gestalterisch vollständig anpassbar. Beispielsweise können sie die Umfrageergebnisse sehen, während sie durchgeführt werden (wenn der Administrator dies wünscht), sodass sie sich als Teil des Umfrageprozesses fühlen und dadurch die Teilnahme am Feedbackprozess jetzt und in Zukunft erhöhen können.

сmi5 ist der neueste Standard für LMS. Cmi5-Inhalte können auf mobilen Geräten angezeigt werden, sogar offline – der Schwerpunkt ist das soziale lernen.

Was ist das beste LMS?

Ein LMS ermöglicht es Kurse und Inhalte für viele verschiedene Bereiche zu erstellen und zu vernetzen

Moderne LMS Tools sind unerlässlich, um Mitarbeitende über aktuelle oder neue Bedürfnisse in ihrer Arbeit auf dem Laufenden zu halten und sicherzustellen, dass die Lernkosten nicht weniger Rücksicht auf andere wichtige Geschäftsaktivitäten nehmen. Die Art und Weise, wie diese LMS Tools schnell personalisierte Kurse erstellen, die das Management und die Bewertung des Fortschritts ermöglichen, stellt sicher, dass das Unternehmen seine Geschäfte ohne kritische Ablenkungen und Produktivitätsverluste durch Schlüsselpersonal führen kann. Weiterbildung der Mitarbeitenden gehört nämlich genauso zu der Gesamtstruktur des Unternehmens und beeinflusst direkt die eigene Rentabilität, das Management und greifbare Ergebnisse, die sich leicht in der Kapitalrendite des Unternehmens widerspiegeln. Das Material im LMS sollte demnach leicht zu behalten und sinnvoll didaktisch aufgebaut sein, wobei die Durchführung zukünftiger Lernaktivitäten dabei stets nach demselben Prinzip erfolgt. Die wichtigsten Elemente einer Lernplattform sind demnach jene, mit denen Content erstellt, bearbeitet und nachhaltig gesichert werden kann. Warum ist das so? Der große Mehrwert dahinter ist, dass entsprechende Inhalte flexibler handhabbar sind und diese schließlich nach den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden können. Ein weiteres Muss ist die sogenannte Qualitätssicherung, die zum Teil auch zur Nachhaltigkeit bzw. zum nachhaltigen Lernen zählt. Es bedeutet folglich ein Tool oder eine Funktion, die es ermöglicht, qualitative Messungen zur Überprüfung von Lernzielen durchzuführen. Ganz konkret gesprochen sind das zum Beispiel Quizze, Tests, aber auch die Nachvollziehbarkeit von Teilnahme- sowie Aktivitätszeiträumen. Unser Tipp: Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie die Einstellungen hier selbst verändern können: Wie oft soll ein Quiz beispielsweise wiederholt werden dürfen?

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So finden Sie das passende LMS

Obwohl die hier vorgestellten LMS-Softwarelösungen im Wesentlichen die gleichen Funktionen und Möglichkeiten aufweisen, unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter dennoch in ihren Nuancen. Aber gerade diese unterscheiden ein geeignetes Programm von einem ungeeigneten Programm. Seien Sie also bei der Auswahl Ihrer zukünftigen LMS-Tools vorsichtig, indem Sie sich auf die folgenden Kernpunkte konzentrieren:

  • Ihr LMS sollte cloudbasiert verfügbar sein: Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeitenden von überall aus Zugriff auf die Lerninhalte haben und so zum Beispiel auch standort- sowie zeitunabhängig an den Weiterbildungsinhalten feilen können. Achtung: Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Bei sensiblen Inhalten kann es sein, dass ein Client (fest installierte Anwendung) mehr Sinn macht.
  • Responsives Design ist das A und O: Mal eben die nächsten Hausaufgaben am Handy oder über das Tablet aus der Bahn erledigen geht nur, wenn es auch mobile Ansichten gibt. Achten Sie also auf die Darstellungsmodi.
  • Layout und Usability: Wer hat schon Lust, in einem LMS zu arbeiten, wenn dieses aussieht wie noch vor 20 Jahren? Ein ansprechendes Layout sowie eine intuitive Benutzeroberfläche machen das Lernen zu einem Erlebnis und sorgen mithilfe moderner Elemente für eine Auflockerung.
  • Wie nachfolgend erwähnt, haben viele LMS je nach Teilnehmerzahl einen eigenen Preis oder eine eigene Version, also wissen Sie bestenfalls im Voraus, wie viele Teilnehmende Sie trainieren möchten.

Was kostet ein LMS?

Die Preise im Bereich LMS sind recht unterschiedlich: So bieten einige Anbieter Modelle mit monatlicher Zahlung nach Funktionsumfang an, andere berechnen nach der maximalen Teilnehmerzahl im Kurs. Seien Sie sich also im Voraus darüber klar, was Sie benötigen und auf welche Spielereien Sie auch verzichten können. Das richtet sich allerdings oft nach Kapazitäten und Know-how in der eigenen Belegschaft.

Eines vorweg: Ein LMS ist keine Webinar-Plattform. Das heißt, dass Webinare zum Beispiel lediglich einen Teil der eingebauten Inhalte widerspiegeln. Aus diesem Grund sind auch die Kosten zwischen beiden Varianten sehr unterschiedlich: Ein professionelles LMS mit seiner Bandbreite an funktionalen und didaktischen Möglichkeiten, kostet entsprechend mehr als eine Plattform, auf der ausschließlich E-Learnings hochgeladen werden.

Dank der eingesetzten Technologien ist es daher möglich, das Thema auf einem Tablet oder Smartphone zu erlernen. Dieser hohe Funktionsumfang erfordert ein wesentlich komplexeres und durchdachteres Design, als dies bei herkömmlichen Webinar-Plattformen im Vergleich der Fall ist. Daher kann die Buchung oder das Abonnieren eines solchen Lernsystems vier- bis fünfmal teurer sein. Der Test zeigte, dass Webinar-Plattformen je nach Natur und Umfang verglichen mit 20 und 100 Euro kosten können.

Egal, ob auf Laptop, Handy oder Tablet, ein LMS macht lernen möglich, ganz gleich wann und wo

15 Gründe für Schulungen via LMS

Digitale Weiterbildung wird im Zuge der Digitalisierung weiter an Stellenwert gewinnen. Anders sind die sich daraus ergebenden fachlichen Anforderungen an jeden Einzelnen in Zeiten des Fachkräftemangels nicht zu bewältigen. Aus diesem Grund sind gerade individuelle, aber auch LMS-Baukastensysteme in den unterschiedlichsten Arbeits- sowie Lebensbereichen von Vorteil:

  • Bildung: Schule und Studium
  • Berufliche Bildung: Aus- und Weiterbildung
  • Arbeit: branchenübergreifende Relevanz.

Darüber hinaus nutzen immer mehr Unternehmen Lernplattformen, um ihre Mitarbeitenden zu schulen oder über interne Neuigkeiten zu informieren. Es geht also nicht primär um Wissenserwerb sowie -weitergabe, sondern auch um die interne Kommunikation, die hier eine passende Plattform findet. Darüber hinaus erlangen die Verantwortlichen der Trainings individuelle Einblicke in die Teilnehmenden – diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand:

  1. Kostenersparnis: Dank eines (firmeneigenen) LMS können erhebliche Weiterbildungskosten gespart werden. Der Grund ist einfach: Neue Mitarbeitende einzuarbeiten oder wiederkehrende Auffrischungen zu absolvieren, können als Kurse via LMS einmalig angelegt und anschließend fortlaufend gepflegt werden. So haben Sie keine teuren Reise- oder Schulungskosten mehr, sondern nur noch einen Link, den Sie versenden.
  2. Effizienz: Durch die Einführung eines LMS in Sachen Mitarbeiterschulungen schaffen Sie es, relevante Inhalte so einzubringen, dass diese sich unmittelbar positiv auf die eigene Wertschöpfung auswirken können: Was heute Theorie ist, kann im besten Fall schon morgen zur Praxis werden.
  3. Kapazitäten: Nutzen Sie verfügbare Kapazitäten bestmöglich aus. Mithilfe eines LMS müssen Sie sich nicht mehr nach freien Terminen bei Dienstleistern richten, sondern können anhand von Auslastung oder Auftragslage auch kurzfristige Schulungen ermöglichen.
  4. Nachhaltigkeit (Umwelt): Sie sorgen durch die Einsparung vermeidbarer Reisekosten unmittelbar für einen kleineren ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens.
  1. Standort: Egal, wie viele Standorte Sie beschulen – dank eines LMS können alle Mitarbeitenden standortunabhängig auf die Lerninhalte zugreifen.
  2. Zeit: Was für die Standortunabhängigkeit gilt, gilt genauso für die Zeitunabhängigkeit. Ihre Mitarbeitenden können dann auf die Inhalte zugreifen, wenn es die Zeit zulässt, da die Inhalte nicht einfach verschwinden.
  3. Individualität: Sie schulen nur noch das, was Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeitenden unmittelbar für die eigene Arbeit oder Qualifikation benötigen. Das spart Zeit und sichert Ihnen passgenaue Inhalte.
  4. Onboarding: In Zeiten des Fachkräftemangels kommt aus neben dem Suchen und Finden qualifizierter Mitarbeitender vor allem auch darauf an, diese gut in Team und die bestehenden Strukturen mithilfe eines guten Onboardings zu integrieren und damit langfristig an das Unternehmen zu binden. Diesen Prozess kann auch ein LMS abbilden, vor allem, wenn es um Compliance etc. geht.
  1. Unternehmenskultur: Sie möchten Trainings in Sachen Unternehmenskultur verpacken? Das geht auch digital mit einem passenden LMS Kurs.
  2. Abbildung von QM-Prozessen: Gerade Themen wie Qualitätsmanagement oder Datenschutz sind prädestiniert zum Selbstlernen – wieso also nicht einen LMS Kurs anlegen, der sowieso für alle gleichermaßen gilt? Darüber hinaus kann ein LMS auch als Feedback-Tool genutzt werden, um bestehende Prozesse regelmäßig zu bewerten.
  3. Übung macht den Meister: Gerade teure Gerätschaften sollten nur von qualifiziertem Personal bedient werden. Was das Handling bzw. die technischen Vorgaben, Richtlinien oder vielleicht auch Gesetze wie den Arbeitsschutz angeht, kann ein LMS-Kurs die richtige Wahl sein. Sie laufen hier seltener Gefahr, dass Gerätschaften zu Schaden kommen.
  4. Digitales Wissensmanagement: Gerade wenn Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Gründen aus einem Unternehmen ausscheiden, entsteht eine oft große Wissenslücke. Wenn gerade diese Mitarbeitende dazu angehalten werden, Ihr Spezialwissen inklusive Übungen aufzubereiten, können diese Kurse als optimale Einarbeitung für den Nachfolger gelten.
  5. Fehlerkultur verbessern: Fehler passieren den Besten unter uns. Wer diese aber im Rahmen eines LMS begeht, zieht hieraus entsprechende Erfahrungen und nimmt eine positivere Haltung in Sachen Umgang mit Fehlern mit.
  6. Unternehmensstandards: Auch Compliance genannt, können diese Standardvorgaben gut mithilfe eines E-Learnings auf LMS-Ebene vermittelt und getestet werden.
  7. Kollaboration: Gerade wenn es darum geht, Soft Skills zu schulen, machen Gruppenkurse im LMS Sinn. Hier arbeiten Mitarbeitende zusammen, die sonst vielleicht nicht so oft miteinander zu tun haben und stärken die internen Bande.
Zwei Personen sitzen auf unterschiedlichen Seiten am PC und können gemeinsam an der selben Aufgabe auf dem Tablet in der Mitte arbeiten

Lehr-und Lerninhalte im LMS

Je nach angedachtem Zweck, Budget und Know-how, unterscheiden sich selbstredend die Inhalte eines LMS. Dabei kommt es bei einem individuellen LMS vor allem darauf an, welche Bereiche bzw. Aufgaben Sie damit abdecken möchten. Denn: Nicht alles was soll, kann tatsächlich auch so umgesetzt werden – folgende Schulungsinhalte können jedoch sinnvoll sein:

Inhalt

Begründung

Onboarding

Ein gut durchdachter Onboarding-Prozess beginnt bereits beim sogenannten Preboarding, also bereits vor offiziellem Arbeitsstart. Der gesamte Prozess ist ein Muss, um künftige und neue Mitarbeitende gut ins bestehende Team, die eigene Unternehmenskultur sowie -organisation „abzuholen“. Dieser kann einmalig automatisiert angelegt werden und den Ablauf ergänzen, vollständig abwickeln oder als Vorbereitung eingesetzt werden, da sich die Inhalte meist nicht schnell ändern.

Compliance

Compliance sind die unternehmensinternen Richtlinien, an die sich alle Ebenen in einem gemeinsamen Verständnis halten. Ein LMS kann Ihnen dabei helfen, Ihre Mitarbeitenden über entsprechende Vorgaben zu informieren. Mit einer Lernplattform ist es einfach, das Schulungsprogramm zu aktualisieren: Innerhalb kürzester Zeit schaffen Sie es, neue Vorgaben in einem Kurs zu hinterlegen oder aber die alten solange weiterlaufen lassen wie nötig.

Produkte

Bei Produkteinführungen geht es darum, dass die Belegschaft diese kennt, die Eigenschaften vorgestellt bekommt und so auch nach außen hin sprechfähig wird. Dabei können LMS Kurse eingesetzt werden, sodass innerhalb kürzester Zeit allen das gleiche Wissen zur Verfügung steht.

Vertrieb

Sie haben mehrere Standorte oder selbstständige Vertriebspartner? Wenn es darum geht, Kunden zu überzeugen, zählt auch hier, dass Ihr Vertrieb nicht nur in Sachen Produkte up-to-date ist, sondern auch in Sachen Kommunikation und Rhetorik. Einzelne Gesprächssituationen mit unterschiedlichen Handlungsmodellen können einfach über LMS dargestellt und so lange ausprobiert werden wie nötig.

Datenbank

Wissen ist Macht – deshalb ist ein gutes Wissensmanagement das A und O jedes Unternehmens. Bei einem LMS werden alle Bildungsinhalte werden an einem digitalen Ort gespeichert. Hier hat das LMS eine Art Datenbank-Funktion, die ein digitales Wissensmanagement ermöglicht. Der Vorteil: Mitarbeitende, die zum Beispiel keinen Kurs belegen, können bei Bedarf dennoch zügig relevante Angaben finden. Das kann vor allem dann wichtig sein, wenn beispielsweise sofort Produktkenntnisse benötigt werden.

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LMS: Grundfunktionen

Über einen PC ermöglicht ein LMS Fortschritte, Ziele und Aufgaben zu verteilen und zu kontrollieren

Heutzutage kommt es für beruflichen bzw. wirtschaftlichen Erfolg auf Effizienz und Agilität an – flexibel sein und danach handeln bezieht sich hier allerdings nicht nur auf den Wertschöpfungsprozess des Unternehmens, sondern auch auf den Umgang mit den vielen Möglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung. Gerade beim Thema Lernen ist der Wandel äußerst spürbar, denn wo früher Präsenzschulungen stattfanden, stehen heute digitale Lernangebote im Vordergrund.

Dieser Wandel stärk die Agilität jedes Einzelnen und ermöglicht mehr Flexibilität:

Durch die Nutzung von LMS müssen Mitarbeitende nicht mehr lang zu Schulungen vor Ort anreisen, sondern haben von überall Zugriff auf die Lerninhalte. Für Unternehmen ist ein LMS daher ein ideales Werkzeug. Wir schauen uns deshalb nachfolgend einige der wichtigsten Features in Sachen LMS für Sie an:

Die Möglichkeit zur eigenen Kurserstellung ist das A und O, wenn Sie selbstständig Inhalte erarbeiten und pflegen möchten. Mit der Software können verantwortliche Mitarbeiter einzelne Kurse erstellen, bearbeiten und verwalten. Diese haben dann über ihren Account Zugriff auf die jeweiligen Kursunterlagen und die dahinterliegende Struktur. Hier gilt oftmals, dass Unternehmen für die Erstellung der Inhalte selbst verantwortlich sind, da niemand besser weiß, welche Lerninhalte es braucht als der Arbeitgeber oder Hersteller.

Damit Sie eine Messbarkeit und einen Qualitätsstandard gewährleisten können, sollte ein Monitoring der Lernfortschritte möglich sein. Das Thema Qualitätssicherung im Bereich des Lernens ist gerade deshalb für LMS-nutzende Unternehmen relevant, da dieses oft die Möglichkeit bietet, Entwicklungen zu dokumentieren (Wie oft musste ein Test wiederholt werden? Wo liegen die Stärken? Usw.). Im Umkehrschluss ist es das Ziel jedes Unternehmens, das digitales Lernen anbietet, hier einen eigenen Mehrwert zu erzielen.

Damit das nicht der Fall ist, bietet ein LMS Funktionen zur Erstellung und Verwaltung von Zertifizierungen und Prüfungen. Der Klassiker sind üblicherweise kleine Reflexionsaufgaben oder Tests am Ende eines Kurses. Hierbei erhält der Mitarbeiter, gemessen an seinen persönlichen Testergebnissen, eine interne Zertifizierung. Wenn allerdings die meisten bei einem Thema durchfallen, Kurse abbrechen etc. sollten Sie das als Anhaltspunkt dafür werten, die Inhalte zu überarbeiten.

Bei Gamification geht es nicht nur ums Spielen. Der Begriff Gamification suggeriert Games, also das Spielen von Videospielen. Gamification hat allerdings in Sachen LMS nichts mit Spielen zu tun. Was bedeutet also LMS-Gamification? Es bedeutet, das Konzept des Spieldesigns auf Nicht-Gaming-Anwendungen anzuwenden. Im Gegensatz zu passiven Inhalten erfordert spielerisches Training ständige Interaktion. Nutzen Sie Ihren individuellen Gamification-Ansatz, um eine Lernumgebung zu schaffen, die Schüler einbindet, sie inspiriert und motiviert, am Ball zu bleiben. Das erhöht nicht nur die Motivation zur Teilnahme, sondern festigt auch das erworbene Wissen. Gamification motiviert die Teilnehmer, etwas Neues zu lernen. Wenn Sie das Engagement der Schüler erhöhen, verbessern Sie das Lernen.

Damit ein LMS Learning Management System von den Mitarbeitern akzeptiert wird, ist es wichtig, dass diese orts- und geräteunabhängig auf Inhalte zugreifen können – mobile Ansicht ist hier das Stichwort. Mit einer Cloud-Lösung brauchen Mitarbeiter nur noch einen Browser Viele Softwarehersteller bieten auch eigene LMS-kompatible Anwendungen an: Nutzer können diese beispielsweise auf ihrem Smartphone installieren und damit auf die Software zugreifen.

Wenn auch virtuelle Präsenz im Rahmen eines LMS Kurses angedacht ist, sollte eine Video-Funktion oder zumindest eine Schnittstelle zu einem solchen Tool vorhanden sein. Damit können bestimmte „feste Sprechzeiten“ vereinbart werden, in denen es zum Beispiel um die Klärung offener Fragen geht etc.

Jeder Mensch ist anders – das gilt auch für User im LMS. Deshalb gilt bei der Erstellung von Content und Kursen stets die Berücksichtigung der individuellen Skills und Qualifikationen der Teilnehmenden. Noch ein Grund für den Erfolg dieser Lernmethode: Das System ermöglicht eine individuelle Zuweisung von Lernwegen. Managementsysteme ermöglichen es den Nutzern, Lerninhalte individuell zuzuordnen – ein Beispiel ist die Unterteilung von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen im Rahmen eines Kurses.

Corporate-Branding: Passen Sie Ihr Lernmanagementsystem an das eigene Geschäftsdesign an. Die technischen Voraussetzungen bietet jede Software und Sie schaffen eine persönlichere Lernumgebung.

Damit die Trainingsaktionen möglichst effektiv sind, empfiehlt es sich, den Nutzern eine Interaktionsplattform zur Verfügung zu stellen. Diese Art Forum wirkt sich nachweislich positiv auf die jeweilige Lernmotivation aus. Die Entscheidung, an welchen Stellen Sie das ermöglichen, bleibt Ihnen überlassen: pro Kurs oder LMS-übergreifend.

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Sie zwischen einzelnen Nutzerrollen und damit auch -rechten unterscheiden können. Der Standard ist eine Unterscheidung in Administrator, Dozent und Teilnehmender. Je breiter die Rechte, desto mehr Einstellungen können vorgenommen werden.

Die Funktionen eines LMS

Alles Teamarbeit

LMS: Lehrinhalte richtig aufsetzen

Je nachdem, wie viele Freiheiten Sie in Ihrem verwendeten LMS haben, setzen sich auch die Möglichkeiten der Kurserstellung zusammen. Es kann sein, dass Ihnen ein sogenannter Musterkurs zur Verfügung gestellt wird. Hierbei laden Sie lediglich die jeweiligen Inhalte, Verfügbarkeitszeiten und ggf. noch Wissensabfragen hoch. Es ist jedoch weit üblicher, dass mit Administratorenrechten auch entsprechende Erstellungspflichten einhergehen. Das bedeutet, dass Sie trotz oder auch ohne Musterkurs eine grundsätzlich neue Struktur mit den möglichen Elementen im LMS aufsetzen müssen. Diese werden anschließend mit Texten, PDFs, Videos, WBTs etc. befüllt – zum Glück geht das bei den meisten Tools inzwischen ganz einfach per Drag + Drop. Das LMS erkennt klassische Präsentationen, Audio- und Videodateien und Dokumente sowie spezielle SCORM-Kurse. Versuchen Sie aufeinander aufbauende Inhalte in einen Lernpfad zu kombinieren. Das schafft sinnvolle Verknüpfungen und löst Komplexität. Sie können die Reihenfolge der Lehrveranstaltungen sowie die Bewertungskriterien und ggf. Zeugnisse für die ausstellenden Studierenden ändern.

Sobald Ihr Kurs fertiggestellt wurde, können Sie die Teilnehmenden hinzufügen. Entweder laden Sie diese selbst ein über die entsprechenden E-Mail-Adressen oder diese werden dazu aufgerufen, sich selbstständig im Kurs oder auf der Plattform zu registrieren. Anschließend ist es Ihre Aufgabe, die Benutzer- bzw. Rollenverwaltung zu administrieren. Hier entscheiden Sie, welchen Usern welche Benutzerrechte zuteilwerden. Der Standard ist die Unterscheidung in Teilnehmer, Dozent und Admin.

Die Möglichkeit, die Lerneffektivität zu messen, sollten Sie nach Abschluss eines Kurses nutzen, um Lernentwicklungen nachverfolgen zu können.

LMS: Lernen durch Online-Plattform

Die Lernkultur beschreibt konventionelle Praktiken, gemeinsame Werte und die Bedeutung von Bildung, Lernen und Entwicklung. Kultur ist ein mächtiger Motor für das Handeln von Menschen, auch in Organisationen. Wenn es um lernbezogenes Handeln geht, stellt die Lernkultur einen wichtigen Schrittmacher dar. Empirische Studien zeigen kausale Zusammenhänge zwischen der Lernkultur einerseits und der Unternehmensleistung andererseits.

Da jeder Lernende unterschiedliche Stärken und Schwächen in seinem Lernprozess hat, ist oft ein individuelles Lerntempo und Anpassung der Inhalte notwendig. Angepasste Videos liefern Inhalte durch Anschauen und Hören, während Podcasts den Lernprozess hauptsächlich durch Hören leiten. WBT bietet zudem interaktive Möglichkeiten zur Gestaltung des Lernprozesses und ist eine weitere Alternative zum digitalen Lernen. Finden Sie heraus, welche Medien aus pädagogischer Sicht für Sie am besten geeignet sind.

Lernformen: Analog, digital oder doch Blended Learning?

Termine, Aufgaben und Gespräche können im LMS koordiniert und verteilt werden

Eine sogenannte Lernform beschreibt einen methodisch-didaktischen Ansatz und dessen Umsetzung in unterschiedlichen Kontexten. Heute gibt es einige Dutzend Lernformen, von denen nur ein Teil im Trend liegt. Der Begriff einer Lernform ist vage, da er häufig andere Merkmale als die formalen Merkmale des Lernens umfasst, während sich beispielsweise "eLearning" durch den Einsatz technischer Mittel von anderen Lernformen abhebt.

  • Informelles Lernen: Diese Form des Lernens erfolgt praktisch automatisiert, indem die engen Kontaktpersonen beobachtet werden und anschließend ausprobiert wird. Das betrifft vor allem Kinder in den ersten Lebensjahren.
  • Kompetenz- und lernergebnisorientiertes Lernen: Kompetenzbasiertes Lernen bedeutet in erster Linie die Vermittlung und den Erwerb von Wissen durch eine klare Strukturierung des Unterrichts; zweitens wird Wissen mit Fähigkeiten durch die Durchführung entsprechender Arbeitsaufträge kombiniert.
  • Selbstlernen: Egal, ob Fernstudium oder digitales Lernen – in beiden Formen geht es vor allem um gutes Zeitmanagement und ein großes Maß an Selbstdisziplin. Jegliches Lernen, das fernab von Präsenzeinheiten stattfindet, kostet Überwindung. Nichtsdestotrotz gibt es unzählige Vorteile, vor allem im Berufsalltag.
  • E-Learning: Lernformen, die auf neuen Medien basieren und ausschließlich in Selbstlerneinheiten stattfinden. Dies umfasst die Erstellung, Präsentation und Verbreitung von Bildungsinhalten, einschließlich eBooks, Blogs, Foren und Online-Schulungen.
  • Blended Learning: Blended Learning bedeutet im Allgemeinen die Vernetzung von E-Learning-Einheiten und Präsenzformaten. Relevant ist hier, dass Schüler und Lehrer ohne Verzögerung miteinander interagieren. Blended Learning ist daher auch eine Kombination von synchronisierten Gruppen von Lernphasen mit einzelnen, zeitlich und räumlich asynchronen Lernphasen.

Fazit

Die Möglichkeiten, heutzutage an Seminaren, Weiterbildungen und Co teilzunehmen, scheinen schier unendlich. Für jeden ist etwas dabei: egal, ob es dabei um das Format, die Inhalte, die Kosten oder die Zertifizierung geht. Das Lernen via LMS ist nur eine von vielen technischen Lösungen, die jedoch den ausgesprochenen Vorteil besitzt, in allen Lehr- und Lernformen eingesetzt zu werden. Bevor Sie sich für den Kauf oder das Abonnieren eines Abonnements entscheiden, gilt es stets mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Unser Tipp: Eine eindeutige Empfehlung geht an ein Cloud-basiertes LMS. Damit haben sowohl Lehrende als auch Lernende jederzeit und vor allem standortunabhängig Zugriff auf die Lerninhalte – egal, ob zu Hause, in der Bahn oder im Wartezimmer.

Das Bezahlsystem, falls vorhanden, soll einfach und kundenorientiert sein. Stellen Sie in erster Linie sicher, dass das Lernmanagementsystem LMS Ihren Bedürfnissen, Wünschen und Zielen vollumfänglich entspricht, denn nach aktuellen Tests gibt es selten ein System, das so nutzerorientiert aufgerüstet werden kann. Tatsächlich ist es aus Sicht der Testexperten aufgrund der ohnehin schon recht komplexen Natur von Testmanagementsystemen in den meisten Fällen schwierig, erforderliche Module jeglicher Art nachträglich zu integrieren, LMS zu erlernen angesichts aktueller Produkttests kaum möglich. Nach dem kürzlich durchgeführten Test ist es daher in vielen Fällen erforderlich, das zuvor reservierte System neu zu vermieten und die damit verbundenen Mehrkosten zu tragen.

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